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Aktive Jugendtreffs
Schüpfheim/Flühli::

Die Jugendtreffs in Schüpfheim und Flühli wurden letztes Jahr gut besucht. Zudem begleitete der Jugendarbeiter 15 Projekte im Sinne von «Hilfe zur Selbsthilfe». 



Seit 2012 steht die Jugendarbeit unter der Trägerschaft der politischen Gemeinden Schüpfheim und Flühli und der Kirchgemeinden Schüpfheim, Flühli und Sörenberg. Laut dem Jahresbericht des Jugendarbeiters Philipp Muff waren die beiden Jugendtreffs (Shelby in Schüpfheim und Reggy in Flühli) sehr aktiv. Das Shelby war an 32 Abenden geöffnet und von durchschnittlich 73 Personen besucht. Es wird seit zehn Jahren von den Jugendlichen mit Unterstützung im Hintergrund geleitet. «164 Jugendliche haben im vergangenen Jahr eines der beiden Jugendbüros in Schüpfheim oder Flühli besucht und in 182 Beratungsgesprächen über Projektideen, persönliche Anliegen wie Beziehung, Sinnfragen, Gesundheit, Sucht, Ängste oder Beruf, Lehre und Gruppendynamik die Hilfe des Jugendarbeiters in Anspruch ­genommen», schreibt dieser im Jahres­bericht.

15 Projekte umgesetzt

Im Sinn von «Hilfe zur Selbsthilfe» begleitete der Jugendarbeiter in Schüpfheim 15 spezielle Projekte der Jugendlichen mit einer Beteiligung zwischen 70 und 170 Personen. Die Aktivitäten reichen von jahreszeitlichen Anlässen über Themenpartys und Tanzevents bis zu Filmabenden und der offenen Bühne. Die grösste Beteiligung fand das Abschlussklassenfest vor den Sommerferien.

«Der partizipative Ansatz wurde auch im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit gefördert», hält der Jugendarbeiter Philipp Muff fest. Mit Unterstützung des Teams «kirchliche Jugendarbeit», bestehend aus Jugendlichen und Vertretern des Pastoralraums, konnten in Schüpfheim acht liturgisch-spirituelle Begegnungen oder Einsätze beim Firmapéro, bei der Fastensuppe und bei der Räumung des Dorfschulhauses realisiert werden. 

Im Bereich Jugendkultur erreichten die 13. Jugendkulturtage mit einer Beteiligung von 152 Teilnehmenden mit 72 Ausstellungsobjekten oder Performances einen neuen Rekord. 510 Eintritte zählte der Jugendverein «Grusig Geil Crew» an seinem dritten Jugendfestival. 

Dem Jugendschutzprojekt «Luegsch» soll auch künftig grosse Beachtung geschenkt werden. Der Ideen­pool enthält unter anderem ein Projekt für die Jugendlichen mit Migrationshintergrund und die Bildung eines Jugendrats/-parlaments. 

08.03.2018 :: pd.
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