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Die OGA 2017 soll gemütlicher werden
Langnau: In 16 Monaten ist OGA. Die Leitung der Ausstellung will mehr Verpflegungsmöglichkeiten und einen gemütlicheren «Dorfplatz». Für weinseeliges Verweilen dürfte die Gastregion sorgen. 
«In der Kupferschmiede werden wir ein Restaurant mit 240 Plätzen führen. Geleitet wird es von 39 Winzern», erklärt Hans-Ruedi Gerber, Marketingverantwortlicher des Bahnunternehmens Montreux Oberland Bernois (MOB). «In der kleinen Halle werden wir Afterwork-Parties organisieren. Wir werden auch für Unterhaltung sorgen», erklärte Gerber. Ihm schwebt eine Zusammenarbeit mit dem Jazz-Festival Montreux vor. Langnau sei sein Heimatort, berichtete Gerber weiter. Aufgewachsen sei er aber in Biel und lebe nun schon lange in der Region Montreux. Das Ziel sei, während der OGA etwas welschen Charme und Chasselas ins Emmental zu bringen. Mitbringen werden die Gäste – das wird die Kleinsten freuen – auch eine Mini­bahn, auf der die Kinder eine Runde drehen können.

Die Wünsche der Aussteller

Mit der engagierten Gastregion hat die Geschäftsleitung eine der Forderungen der Aussteller erfüllt. Bei der OGA 2014 war das Gastland Rumänien mehr oder weniger eine Notlösung, «viele forderten, künftig einen Gast aus der Schweiz einzuladen», erklärte OGA-Präsident Ueli C. Gerber an der Medienorientierung am Dienstag. In der Umfrage forderten die rund 190 Aussteller weiter, dass das Gastro-Angebot verbessert werden solle und dass der «Dorfplatz» so gestaltet werde, dass man abends nach der Schliessung der eigentlichen Ausstellung noch gerne dort verweile.
Der Eingangsbereich wird sich direkt hinter dem ehemaligen «Landi»-Gebäude befinden. Dort werden die OGA-Besucher ihren Rundgang starten. Vor der Eishalle wird im kommenden Jahr ein zweites Ausstellerzelt aufgebaut werden. Dadurch kann der Freiraum vor dem Kühni-Treff neu kompakter gestaltet werden, «damit wieder mehr Festhüttenstimmung aufkommt», erklärte Roland Zaugg, Infrastruktur-Verantwortlicher. Dort wird auch das OGA-Restaurant eingerichtet. Der Tigersaal, der bei der OGA 2014 als Festhütte diente, sei dafür zu abgelegen. Dieser Raum werde für Bankette, wie etwa die Seniorentage, genutzt. 

Mehr Verpflegungsstände

In der Eishalle werden sich die Gäste neu an zwei Ständen stärken können, ein dritter ist im Zelt zwischen der Markthalle und der Ilfis vorgesehen. Ein neues Angebot wird weiter die «Bure-Stube» in der Markthalle bilden, wo die traditionelle Tierausstellung eingerichtet wird. «In der Sonderschau ‹Chäserei i dr Veefröid› werden die Besucher live verfolgen können, wie gekäst wird», erläuterte Ueli C. Gerber. Die Milch soll direkt von den Kühen stammen, welche die OGA-Gäste in der Markthalle bewundern können. «Es wird also auch wieder Milchkühe haben», erklärte  Ueli C. Gerber. «Allerdings werden auch diese nicht angebunden.» 
11.02.2016 :: zue.
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