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Eine Mauer rund um die Schweiz
Man kann von Trumps Politik halten was man will. Aber seine Idee, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen, finde ich schlichtweg genial! Sie löst auf einen Schlag viele Probleme und zwar definitiv. Ich glaube es wäre an der Zeit, dasselbe Konzept auf die Schweiz zu übertragen. Lasst uns endlich eine Mauer rund um die Schweiz bauen! Klar die Investitionskosten sind relativ hoch, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir Berge haben. Diese bilden ja eh schon eine Art natürliche Mauer und sie kosten uns nichts. Wir müssten lediglich den Gotthard-Tunnel wieder zubetonieren. Das Aushubmaterial muss ja noch irgendwo sein.

Die Tessiner könnten sich Italien anschliessen. Die kann hier nämlich sowieso niemand verstehen. Die Welschen kann ich zwar auch nicht verstehen, aber sie essen immerhin viel Raclette und Fondue und beweisen damit, dass sie sich Mühe geben, schweizerisch zu sein! Ganz im Gegensatz zu den Tessinern mit ihrer Polenta! Wussten Sie, dass Mais ursprünglich gar nicht in der Schweiz vorkam, sondern aus Amerika eingeschleppt wurde? In der Schweiz kamen ursprünglich nur Kartoffeln, Weizen und Hanf vor. Mit dem Mais hat die Verfälschung der Schweiz begonnen.

Aber nun zurück zur Mauer: Da wir also im Süden mit den Alpen und im Westen mit dem Jura eh schon eine natürliche Mauer haben, müsste man nur noch einen durchgehenden Stacheldrahtzaun auf die Berge montieren. Der teuerste Abschnitt wäre dann die Mauer vom Jura-Ausläufer Delsberg nach Basel über Schaffhausen, dem Bodensee entlang bis ins Rheintal. Wäre auch dieser Mauerabschnitt fertig gebaut, hätten wir endlich Ruhe vor dem Ausland. Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen Ausländer. Aber sie sollen doch bitte dort bleiben, wo sie her kommen. Dort sind sie nämlich auch keine Ausländer, sondern Inländer. Zu Ausländern werden sie ja nur, weil sie hier herkommen! Die einzigen, die meiner Ansicht nach hier bleiben dürfen, sind die Deutschen, denn die haben auch relativ gute Deutschkenntnisse. Wenn man sie etwas näher kennt, sind sie meistens auch ganz nett, sauber und angepasst.
Zum Abschluss noch einige Gedanken zu den Kosten: Natürlich kostet so eine Mauer viel Geld. Aber man darf nicht vergessen, dass so ein Bauwerk auch viele Arbeitsplätze schafft. Zudem könnten sich unsere Nachbarstaaten an den Kosten beteiligen. Also packen wir’s an! 
16.03.2017 :: Anton Brüschweiler Gysenstein
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