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Es lief nicht so, wie gewünscht
Es lief nicht so, wie gewünscht Olympische Spiele:

Weder auf den Kufen im Eiskanal noch auf den Langlaufskiern lief es den hiesigen Athleten, Clemens Bracher und Ueli Schnider, wie gewünscht. 

Die Resultate lassen zu wünschen übrig: einen 16. Rang im Zweierbob und der 14. Rang im Viererbob. Für den Wasener Olympioniken Clemens Bracher nur halb so wild: «Wir wussten von Anfang an, dass es schwierig wird mit nur zehn Trainingsfahrten auf einer für uns neuen Bahn. Und dann noch das andere Material. So gesehen sind wir zufrieden. Wir haben alles gegeben.» Jetzt will sich Clemens Bracher in erster Linie mal ausruhen. Dann habe er ein paar Termine wahrzunehmen und in zwei Wochen komme das Material, das verschifft wurde, in Zürich an. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar. Es stehen Gespräche mit dem Verband und mit Sponsoren an. 

 

Die nächsten Olympischen Spiele

Bracher muss, wenn er weitermachen will, sein Team neu zusammenstellen,  sowie seine Sponsoren überzeugen, zu bleiben, oder neue finden. «Ich plane auf vier Jahre hinaus, auf die nächsten Olympischen Spiele. Ich bin überzeugt und habe das auch von verschiedenen Seiten gehört, dass das Team Bracher das Potenzial hat, eine Olympia-Medaille zu gewinnen», sagt Bracher. Es brauche aber nebst dem sportlichen Potenzial auch Sponsoren, denn von alleine kriege er kaum die nötige Viertelmillion Franken pro Jahr zusammen.

 

Materialprobleme bei Schnider

Der Langläufer Ueli Schnider aus Flühli verpasste sein Ziel schon in seinem ersten Einsatz. Im klassischen Langlaufsprint, das zu Beginn der Olympischen Spiele stattgefunden hatte, erreichte er nur gerade den
39. Rang und konnte sich so nicht, wie erwünscht und erhofft, im Final platzieren. Es reichte auch nicht für ein Olympia-Diplom. Dennoch liess sich Ueli Schnider nicht unterkriegen und startete voller Elan am 50-Kilometer-Rennen in klassischer Technik. Schon von Anfang an konnte Ueli Schnider dem Hauptfeld nicht folgen. Wie mitgeteilt wurde, sei ein stumpfer Ski das Problem gewesen. Doch auch nach einem Materialwechsel konnte Schnider die Spitze nicht mehr einholen. Ihm blieb der 45. Rang. Auf den Erstplatzierten Iivo Niskanen aus Finnland verlor er eine Viertelstunde. Viel Zeit bleibt Ueli Schnider nicht, um sich zu erholen, er muss sich schon auf das nächste Rennen vom Wochenende vorbereiten.


01.03.2018 :: Olivia Portmann
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