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Hans-Ulrich Müller belebte den ­Wahlanlass der Bürgerlichen
Hans-Ulrich Müller belebte den ­Wahlanlass der Bürgerlichen Sumiswald:

FDP, EDU und SVP boten den Kandidierenden für die kantonalen Wahlen nochmals eine Plattform, für sich oder ihre Partei die Werbetrommel zu rühren. 

In drei Wochen finden die Regierungsrats- und Grossratswahlen im Kanton Bern statt. Die drei Parteien FDP, EDU und SVP haben zu einem gemeinsamen Wahlabend im Gasthof Bären in Sumiswald eingeladen.

Den beiden Regierungsratskandidaten Christoph Neuhaus und Philippe Müller bot sich die Gelegenheit, sich für die kommenden Wahlen in ein gutes Licht zu rücken. Unter der Moderation von Reto Wiedmer konnten auch die für den Grossrat Kandidierenden auf sich und ihre Ziele aufmerksam machen. Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch den Jodlerklub Sumiswald.

Bekenntnis zum Emmental

Als Gastredner wurde Hans-Ulrich Müller eingeladen. Er ist Retter von gleich zwei Betrieben und zahlreichen Arbeitsplätzen in der Gemeinde Sumiswald. Der Verwaltungsratspräsident der Mopac Wasen AG und der FL Metalltechnik AG in Grünen erzählte, was seine Motivation gewesen sei, die beiden Betriebe vor einer Schliessung zu bewahren. Er ist nach wie vor überzeugt, dass der Standort Emmental der richtige ist. «Es macht Sinn, sich hier zu engagieren. Lieber Löhne hier zahlen wie in China», erklärte  Müller. Die Firmen hätten Potenzial und die Leute würden super Arbeit leisten. Seine Devise lautet: «Den Betrieb stärken und sich spezialisieren. Die einfachen Dinge umsetzen, geeignete Werkzeuge von den Angestellten entwickeln lassen, welche damit arbeiten und auf gute Ideen hören und auch darauf eingehen», erklärte Müller weiter. 

Doch auch Hans-Ulrich Müller stösst bezüglich seiner Emmentaler Unternehmen manchmal auf Probleme. So erzählte er, wie in Wasen ein Projekt seit längerer Zeit bestanden habe, die alten Gebäude neben dem jetzigen Betrieb durch eine neue Produktionshalle zu ersetzen. Doch mit den heute geltenden Vorschriften sei dies unmöglich. Der geforderte Bachabstand von sechs Metern mache ein neues Bauen, wie heute bestehend, unmöglich. So werde man überlegen, den Standort nach Grünen zu verlegen.

 

08.03.2018 :: Elisabeth Uecker
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