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In der renovierten Lourdes-Grotte soll Jesus in der Mitte stehen
In der renovierten Lourdes-Grotte soll Jesus in der Mitte stehen Marbach:

Die Renovation der Lourdes-Grotte in Marbach ist abgeschlossen. Am 15. August wird sie eingeweiht. Das Budget von 140‘000 Franken wurde unterschritten.  



«Die Freude in der Gemeinde ist gross über die gelungene Renovation», erzählt Kurt Zihlmann, Kirchenratspräsident aus Marbach. Pfarrer Theodor Zimmermann bestätigt, dass Menschen unterschiedlicher Konfessionen, aus der ganzen Schweiz und zum Teil vom Ausland, zur Grotte pilgern und beten. Oft seien ganze Gruppen anzutreffen und alle Bänke mit andächtigen Besucherinnen und Betern belegt. Es würden Andachten abgehalten, besonders im Mai, dem katholischen Marienmonat; auch Trauungen fänden statt. Manchmal würden Jodler und Jodlerinnen auf ihrem Ausflug in der Grotte Maria ein Ständchen bringen, erzählt der Pfarrer.

Christus als Zentrum

Theodor Zimmermann betont, dass «Maria nicht das Zentrum ist, sondern Menschen zu Jesus führt – Christus allein ist die Mitte». Um das zu versinnbildlichen, sei ein Kruzifix angefertigt worden, das neu seitlich der Bankreihen stehe. Im überdachten Teil der Halle hänge zudem eine neue Christus-Ikone. 

In diesem gedeckten Bereich hat es einige Änderungen gegeben: neu werden Gebetsanliegen und Danksagungen nicht mehr an die Wände gekritzelt, sondern in ein Fürbittenbuch niedergeschrieben; auch Rosenkränze, Kruzifixe und ähnliche Gegenstände dürfen nicht mehr hingehängt werden. Anstelle dessen wurden durch eine Fahnenfabrik die Geheimnisse des Rosenkranzes gedruckt und aufgezogen. So kann der Betrachter dieses Gebet, welches das Leben Jesu erzählt, verinnerlichen. Auch hier macht Pfarrer Zimmermann darauf aufmerksam, dass der Namen Jesu im Zentrum stehe.

Kompromiss gefunden

Der Kirchenratspräsident Kurt Zihl-
mann, der die Bauarbeiten geleitet hat, erzählt, dass alles nach Plan verlaufen sei, ohne nennenswerte Überraschungen. Sie hätten zu Beginn vorsichtig budgetiert; vieles habe man im Vorfeld genau berechnen können wie beispielsweise die neuen Gitter, die dazugehörenden Türen und die neuen Sitzbänke. Als das Gerüst an der Grotte aufgebaut war, hätten auch die zu erneuernden Fugen begutachtet und die Kosten genauer eingeschätzt werden können. Etwas komplizierter hätten sich die Gespräche mit der Denkmalpflege gestaltet, da die Grotte als «schützenswert» eingestuft sei, erklärt Kurt Zihlmann. Man habe sich auf einen Kompromiss einigen können und der gewünschte kleine Anbau für die Unterbringung von Gerätschaften und Opferlichtern habe schliesslich doch realisiert werden können. 

Das Budget von 140’000 Franken könne um 20’000 bis 25’000 Franken unterschritten werden, führt Zihlmann aus. Dies auch dank der tatkräftigen Mithilfe Freiwilliger, welche 200 bis 250 Mannstunden Fronarbeit geleistet hätten. 

Einweihung an Maria Himmelfahrt 

Am Dienstag, 15. August, findet der Jubiläumsgottesdienst statt. Beginn der feierlichen Messe ist nicht wie üblich um 9.30 Uhr, sondern bereits um 9 Uhr in der Pfarrkirche in Marbach. Anschliessend findet eine Prozession mit Musik und Gebet zur Lourdes-Grotte statt. Dort wird eine Marienweihe mit Bitte um Segen abgehalten. Nach der Feier ist ein Apéro geplant. 

 


10.08.2017 ::
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