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«Jörg Reber konnte mich überzeugen»
«Jörg Reber konnte mich überzeugen» SCL-Tigers:

Als im letzten November bekannt wurde, dass Andrea Glauser auf die nächste Saison hin für drei Jahre zu den SCL Tigers wechseln würde, veröffentlichte sein aktueller Klub Freiburg aus Enttäuschung eine Mitteilung. Darin hiess es, man habe den Spieler jahrelang in ein Förderprojekt eingebunden und ihm so die Möglichkeit geboten, sich auf den Sprung in die National League vorzubereiten. Auch habe man ihm eine Offerte zur Vertragsverlängerung unterbreitet, welche dieser aber nicht angenommen habe.

Diese Geschichte ging nicht spurlos am 21-Jährigen vorbei. Allzu sehr irritieren liess er sich davon aber nicht. Auch nicht von kritischen Stimmen der Fans. «Es gibt immer negative Menschen und Meinungen», sagt Glauser dazu. «Die Leute aus meinem Umfeld, welche mich kennen, haben jedenfalls Verständnis dafür, dass ich diesen Schritt machen will.» Andrea Glauser ist in Düdingen aufgewachsen. Nur sieben Kilometer von der Eishalle in Freiburg entfernt, wo er seine ganze Juniorenzeit verbracht und im Oktober 2015 als 19-Jähriger erstmals für die erste Mannschaft gespielt hat. Um Spielpraxis zu sammeln, absolvierte er die letzte Saison für Thurgau in der Swiss League. Und nun eben der Wechsel nach Langnau, eingefädelt übrigens vom ehemaligen Tigers-Spieler Sven Helfenstein, welcher als sein Berater fungiert. Über die Gründe für den Vereinswechsel sagt Glauser: «Ich hatte ein gutes Gespräch mit Sportchef Jörg Reber und er konnte mich in einigen Punkten überzeugen. Unter anderem, dass ich mich in Langnau weiterentwickeln kann und – wenn ich gut spiele – mehr Eiszeit erhalten werde.» 

Nachdem sich Glauser im Dezember an der Hand verletzt hatte und sieben Wochen lang pausieren musste, gab er vor zwei Wochen ausgerechnet in Langnau, bei Gottérons 1:2-Niederlage in der Ilfishalle, sein Comeback. Kamen da schon Gedanken auf, dass dies künftig sein Heimstadion sein wird? «Klar hat man das irgendwo im Hinterkopf», sagt Glauser. «Aber noch trage ich das Trikot von Freiburg und deshalb mag ich noch nicht zu sehr über die nächste Saison nachdenken.»

Deshalb hat sich der junge Sportler, welcher in der Freizeit gerne Golf, Tennis, Badminton und Squash spielt, auch noch nicht zu sehr mit der Wohnungssuche im Emmental beschäftigt. «Das hat noch Zeit.
Zuerst will ich mit Freiburg in die Playoffs.»

08.02.2018 :: Christoph Schär
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