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Kilian Wenger siegt am Fusse des Eigers
Kilian Wenger siegt am Fusse des Eigers Schwingen:

Kilian Wenger, ein würdiger Festsieger. Spitzenschwinger mit Startschwierigkeiten und sieben Kränze fürs Emmental. Die Bilanz vom Oberländischen in Grindelwald.



Im Schlussgang vor 5200 Zu-
schauern setzte sich der Schwingerkönig aus Horboden, Kilian Wenger, in der zehnten Minute gegen den Seeländer Florian Gnägi aus Aarberg, mittels Kurzzug durch. Für Kilian Wenger ist es bereits der vierte Festsieg beim eigenen Gauverbandsfest. 

 

Wenig Spektakel zum Auftakt

Grossaufmarsch am Fusse der drei Oberländer Wahrzeichen Eiger, Mönch und Jungfrau. So majestätisch die Kulisse, so königlich die Beteiligung. Mit Ausnahme von Christian Stucki stand praktisch die gesamte Berner Schwingelite im Einsatz. Trotz dieser geballten Ladung an Top-athleten war der erste Gang eine eher düstere Angelegenheit. Von den Favoriten konnte einzig der spätere Festsieger seinen Auftakt siegreich gestalten, die anderen Spitzen-
paarungen endeten allesamt gestellt. In der Folge besserte sich nicht nur die Wetterlage, auch die Darbietungen im Sägemehl entsprachen nun den Vorstellungen der Zuschauer.

Leider nicht bei allen. Thomas Sempach sowie Patrick Schenk kamen auch im zweiten Durchgang nicht über einen Gestellten hinaus und mussten ihre Ambitionen zurückschrauben. Auch der dritte Trumpf der Emmentaler, Matthias
Aeschbacher, musste mit der Hypothek von zwei Punkteteilungen in die Mittagspause. Während Sempach und Aeschbacher schlussendlich in den Kranzrängen landeten, musste Schenk ohne Kopfschmuck die Heimreise antreten.

 

Gerber erneut benachteiligt

Nach dem Mittag trennte sich die Spreu vom Weizen. Die beiden Schwingerkönige Matthias Sempach sowie Matthias Glarner mussten nach ihrer zweiten Punkteteilung die
Hoffnung auf den Festsieg begraben. Dabei war der aktuelle König gegen Christian Gerber noch gut bedient. Der Emmentaler beförderte Glarner sogar zweimal aufs Kreuz, das Resultat wurde dem Röthenbacher jedoch in beiden Fällen verwehrt. 

 

Sieben Kränze für die Emmentaler 

Dennoch hatte Gerber am Schluss Grund zur Freude und konnte einen weiteren Kranz in Empfang nehmen. Alfred Locher, Roman Sommer, Reto Fankhauser sowie Valentin Steffen komplettierten das Septett der
Emmentaler Kranzschwinger in Grindelwald. Mit ein wenig Glück wäre noch weiteres Eichenlaub möglich gewesen. Gustav Steffen, Philipp Reusser sowie Niklaus Wüthrich landeten allesamt wie der bereits erwähnte Patrick Schenk um das berüchtigte «Vierteli» hinter den Kranzrängen. Besonders bitter für den Schangnauer Niklaus
Wüthrich, dem dieses Schicksal trotz dem abschliessenden Plattwurf gegen den Eidgenossen Niklaus Zenger wiederfuhr. 


29.06.2017 :: René Willener
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