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Langsamere Uhren

«Mit kalten Fingern hat der Winter an Europas Uhren gedreht. Auch in der Schweiz zeigen Geräte, die ihre Zeitsignale vom Stromnetz erhalten, derzeit nicht die korrekte Zeit an. Etwa um sechs Minuten gehen Backofenuhr und Co. nach», teilt die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) mit. 

Dass derzeit manche Uhren um mehrere Minuten nachgehen, liege daran, dass der Strom die Haushalte mit einer niedrigeren Frequenz erreiche. Uhren, die sich nach dem Takt des Wechselstroms von 50 Hertz richten würden, zeigten daher nicht die korrekte Zeit an. 

«Wenn frequenzabhängige Geräte langsamer laufen, könnte es sein, dass unser Stromnetz überlastet ist, um einen momentanen hohen Stromverbrauch nachliefern zu können», heisst es weiter. Eine andere ­Variante sei, dass bei normalem Bedarf zu wenig Strom von Anbietern eingespeist werde. Zwar sei der Bedarf der Schweiz im Winter stets höher als die Eigenproduktion und Strom werde traditionell im Winter importiert – derartige Situationen könnten künftig zunehmen, schreibt die Empa weiter. 

08.03.2018 :: pd
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