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Mit Heinz Ehlers in die Zukunft
Mit Heinz Ehlers in die Zukunft SCL Tigers:

Heinz Ehlers bleibt über die laufende Saison hinaus Trainer in Langnau. Die Vertragsverlängerung mit dem Dänen ist für den Verein ein wichtiger Schritt in die Zukunft.

Seit mehreren Wochen stellte sich rund um die SCL Tigers nicht nur die Frage, ob das Team die Playoffs erreichen wird, sondern, fast noch mehr, ob Heinz Ehlers auch in Zukunft Trainer der Langnauer sein wird. Diesbezüglich herrscht seit vorgestern Dienstag Klarheit: Ja, Ehlers betreut die Tigers auch künftig. Der Däne hat einen entsprechenden Vertrag bis zum Ende der Saison 2018/19 – mit Option auf ein weiteres Jahr – unterzeichnet. 

Aufgrund der positiven Entwicklung der Mannschaft, unter der Leitung des 52-Jährigen, konnte zwar mit dieser Meldung gerechnet werden, eine Garantie dafür, dass die Zusammenarbeit tatsächlich auch weitergeführt wird, gab es aber lange Zeit nicht. Das lag vor allem an Ehlers selbst. Während der Verein den Kontrakt mit seinem Trainer gerne schon länger erneuert hätte, zögerte dieser mehrere Wochen lang mit seiner vorzeitigen Unterschrift.Noch am letzten Freitag, nach dem wichtigen Heimsieg gegen Freiburg, nährte Ehlers Gerüchte, wonach er das Emmental am Saisonende verlassen könnte. Darauf angesprochen, dass sich sein Vertrag in Langnau bei einer erfolgreichen Playoff-Qualifikation automatisch verlängern würde und allfällige Diskussionen um seine Zukunft hinlänglich würden, entgegnete er trocken: «Das heisst nichts. Wenn ein Trainer gehen will, dann ist ein Vertrag nichts wert.»

 

«Schritt in Richtung Kontinuität»

Ob der Däne mit dieser Aussage vielleicht sogar die Presse, mit welcher er sich nicht immer auf gleicher Wellenlänge befindet, etwas irritieren wollte, bleibt sein Geheimnis. Eine handfeste Tatsache dagegen sind folgende Zahlen. Unter Ehlers – seit Oktober 2016 im Amt – haben die Langnauer 43 von 91 Partien gewonnen, was einer Siegesquote von 47,3 Prozent entspricht. Kein anderer Tigers-Trainer weist seit Einführung der Dreipunkteregel vor elf Jahren einen besseren Schnitt auf. Auch nicht John Fust, welcher das Team 2011 als bisher einziger SCL-Coach zwar in die Playoffs führte, in seiner dritten Saison im Emmental dann aber entlassen wurde und insgesamt «nur» 38,6 Prozent aller Partien gewinnen konnte.Dass die Verhandlungen bezüglich Zukunft zwischen Verein und Trainer letztlich mit einer Einigung geendet haben, ist für Sportchef Jörg Reber eine Erleichterung. Endlich ist seine wichtigste Personalie vom Tisch. Reber sagt: «Heinz besitzt ein unglaubliches Hockeyfachwissen und wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Die Vertragsverlängerung ist ein weiterer Schritt in Richtung Kontinuität.» Nicht reden mag Reber über die Gründe, weshalb sich die Verhandlungen derart in die Länge gezogen haben. Er betont, dass dies private Gründe und nicht etwa mit Geld oder der Dauer des Vertrages zu tun gehabt habe. 

Wie dem auch sei: Dass diese Angelegenheit nun, fünf Runden vor Ende der Qualifikationsphase, erledigt ist, kann sich nur positiv auf die restlichen Partien auswirken. Ab sofort kann der Kampf um die Playoffs – und sämtliche Planungen über die laufende Saison hinaus – ohne störende Nebengeräusche in Angriff genommen werden.

01.02.2018 :: Christoph Schär
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