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Neuer Anschieber für Bracher
Neuer Anschieber für Bracher Bob:

Da haben sich zwei gefunden. Marcel Dobler war auf der Suche nach einem neuen Team und Clemens Bracher aus Wasen wollte, mit Blick auf Olympia, sein Kader aufstocken.


 

«Nationalrat Marcel Dobler ist ein super Athlet, sehr zielgerichtet und umgänglich. Drei Eigenschaften, die dem Team Bracher gefallen.» Somit sei die Aufnahme des neuen Anschiebers keine grosse Sache gewesen, erzählt Clemens Bracher. Das Ziel der beiden und ihres Teams ist klar: sie wollen nächstes Jahr an den Olympischen Spielen in Pyeongchang teilnehmen. Der Weg dorthin sei aber noch ziemlich weit, meint Bracher. «Grundsätzlich bin ich mit meinem Team schon sehr zufrieden, aber in Hinblick auf Olympia möchte ich keine Risiken eingehen und für jede Situation gewappnet sein. Deshalb ist es wichtig, ein gutes Kader zu haben». Um einander besser kennenzulernen und natürlich auch um bereit zu sein für den Winter und die Qualifika-
tionsphase, sind während des Sommers mehrere Trainingslager geplant. Mehr Training bedeute natürlich auch weniger Kapazität für die Erwerbstätigkeit der einzelnen Teammitglieder. Das Wichtigste, so Bracher, sei auf jeden Fall, dass alle verletzungsfrei bleiben, damit sie im Winter voll angreifen können. Er wolle im Team eine gesunde Konkurrenzsituation, damit sich die Anschieber gegenseitig an ihr Limit «pushen» können.

Von den drei Schweizer Teams, Beat Hefti, Rico Peter und Clemens Bracher, werden nur zwei an den Weltcup-Rennen teilnehmen können, wo es um die Qualifikation für Olympia geht. Doch Clemens Bracher ist gelassen, für ihn gäbe es auch die Möglichkeit, sich mit zwei Top-3-Platzierungen im Europacup zu qualifizieren. Gedanken zu den Details der Qualifikation wolle er sich jetzt aber noch keine machen, gibt Bracher zu, es dauere ja noch eine Weile. Was er dafür schon jetzt machen könne, sei das Sommertraining. Bis zu 300 Mal schiebe das Team Bracher den Bob während des Sommers an. Es gibt diverse Anschubanlagen in der ganzen Schweiz, auf welchen auch das Team Bracher im Wochenrhythmus anzutreffen sein wird. Denn der Start ist das A und O eines jeden guten
Rennens.


 

20.04.2017 :: Olivia Portmann
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