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Portmann fährt in die Top-5
Portmann fährt in die Top-5 Grasski:

Der Weltcupbeginn der Grasskifahrer fand am Wochenende im österreichischen Rettenbach statt. An den Start gingen Stefan Portmann und Martin Schacher. 



Eine konstante Fahrt von Stefan Portmann brachte ihm den fünften Zwischenrang ein. Martin Schacher hatte mit der Kurssetzung etwas zu kämpfen und platzierte sich auf dem 26. Rang. Im zweiten Durchgang wollte Schacher mit einer angriffigen Fahrt noch einige Plätze gutmachen und fand durch seine gute Startposition eine hervorragende Piste vor. Er fuhr kurz vor dem Ziel zu direkt und schied leider aus. Portmann vertei-
digte mit einer starken Leistung seinen fünften Rang. Gewonnen wurde der Riesenslalom von Edoardo Frau. Michael Stocker und dem Tschechen Jan Gardavsky. 

 

Schacher solide in der Super-Kombi

Am Sonntagmorgen wurde die Superkombination mit dem Super-G begonnen. Stefan Portmann positionierte sich auf dem achten Rang und wahrte sich mit einem knappen Zeitabstand auf die Spitze noch Chancen auf einen Podestplatz. Martin Schacher fuhr mit einem soliden Lauf auf Zwischenrang 29. Im anschliessenden Slalomlauf mussten sich die Athleten durchbeissen; einige Favoriten kamen nicht ins Ziel. Schacher zeigte eine Kämpferleistung und profitierte von den Ausfällen. Er beendete die Superkombination auf dem 20. Rang. Portmann riskierte im Slalomlauf viel und wurde leider nicht belohnt. Kurz vor dem Ziel musste er das Rennen wegen eines Materialschadens aufgeben. Teamkollege Mirko Hüppi sorgte für den Lichtblick im Schweizer Team. Er fuhr nach einer Aufholjagd im Slalom noch auf den vierten Rang. Der Sieg ging an Marc Zickbauer vor dem Tschechen Martin Bartak und Edoardo Frau. 

Martin Schacher zeigte sich zufrieden mit der Superkombination: «Vor allem der Slalomlauf ist mir gelungen. Im Riesenslalom und im Super-G
sind meine Leistungen ausbau-
fähig.» Stefan Portmann fand mit dem fünften Rang im Riesenslalom ein positives Fazit: «Ein guter Saisonstart ist immer wichtig und gibt das nötige Selbstvertrauen. Auch wenn ich im Slalom kein Glück hatte, die Saison noch sehr lang.»

Bereits dieses Wochenende finden die «Heim-FIS-Rennen» in Bömmeli/Urnäsch AR statt.



15.06.2017 :: egs.
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