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Skorpions schaffen den Ausgleich
Skorpions schaffen den Ausgleich Unihockey, NLA, Damen:

Die Skorpions verloren zwar das erste Playoff-Halbfinalspiel gegen den amtierenden Schweizermeister aus Chur, revanchierten sich aber schon tags darauf mit 6:5.

Die Playoff-Serie der Skorps ging nach den hart umkämpften Spielen gegen die Wizards nicht weniger intensiv weiter. Im Gegenteil: bereits ab der ersten Minute der Partie zwischen Piranha Chur und Skorpion Emmental Zollbrück spürte man die Emotionen. Das Spiel gestaltete sich, trotz mehrheitlichem Ballbesitz der Churerinnen, ausgeglichen. So endeten die ersten 20 Minuten mit 1:1. Das zweite Drittel war hart umkämpft, endete jedoch mit einem Vorteil von 3:2 für Piranha Chur. Die letzten 20 Minuten versprachen somit viel Spannung. Vor allem als Marylin Thomi nach einem abgeblockten Schuss den Ausgleich erzielen konnte. Darauf wussten die Bündnerinnen eine Antwort. Gleich mit zwei Treffern in der 48. Minute wurden die Weichen von Piranha Chur auf Sieg gestellt. Aus dem Versuch, mit einer Spielerin mehr zu agieren, wurde bei den Emmentalerinnen kein Torerfolg. Es kam lediglich noch zu einem Treffer der Churerinnen ins leere Tor, wodurch die Partie endgültig entschieden war.

Die Revanche folgte postwendend

Auch im zweiten Playoff-Halbfinalspiel startete das Aufeinandertreffen ausgeglichen. In der siebten Minute konnte Nathalie Spichiger jubeln, nachdem ein schneller Konter erfolgreich verwertet wurde. Trotz einigen Gegenchancen von Piranha Chur waren es wieder die Emmentalerinnen, die zuerst durch Sonia Brechbühl und nochmals durch Nathalie Spichiger den Vorsprung auf 3:0 erhöhen konnten. Im Mitteldrittel erhöhten die Churerinnen das Tempo, was in der 24. Minute mit einem Tor belohnt wurde. Bei Spielhälfte wurde die erste Strafe gegen die Skorps ausgesprochen. Mit viel Einsatz und kompakter Defensivarbeit konnten die Emmentalerinnen den Anschlusstreffer souverän verhindern. Die gleich darauffolgende Strafe in den Reihen der Bündnerinnen wurde durch das Powerplay der Skorps eiskalt ausgenutzt und diese erhöhten auf 4:1. Das letzte Drittel bestritt Piranha Chur nur noch mit zwei Linien, während die Emmentalerinnen weiter mit drei Linien spielten. Die Taktik des Churer Cheftrainers zeigte bereits in der 42. Minute Wirkung. Nicole Capatt verkürzte nach einem präzisen Schuss in die obere Ecke auf 4:2. Die Aufholjagd wurde aber gleich wieder gebremst. Nadine Krähenbühl zeigte acht Sekunden nach dem Treffer eine Reaktion und versenkte zum 5:2. Als die Emmentalerinnen in der 48. Minute nochmals eine Überzahlsituation erhielten, wurde der Ball laufen gelassen und nach einem Querpass durch Nadia Reinhard ins Tor geschossen. Trotz eines Vorsprungs von vier Toren kamen die Skorps nochmals ins Zittern. Als zuerst Seraina Ulber und dann Mari Aanerud zweimal trafen, schmolz der Vorsprung auf nur noch ein Tor. Die Zeit lief jedoch für die Emmentalerinnen, weshalb das Endresultat 5:6 für Skorpion Emmental Zollbrück lautete. 

Das dritte Playoff-Halbfinalspiel findet nächsten Samstag in Chur statt. Für mitreisende Fans wird eine Carfahrt organisiert. 

04.04.2019 :: Flavia Kuratli
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