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Viel Neues auf und unter der Spitalstrasse
Viel Neues auf und unter der Spitalstrasse Sumiswald:

Auf der Spitalstrasse will die Gemeinde das Trottoir verbreitern und einen neuen Belag einbauen. Unter der Stras-se werden Leitungen und Rohre neu eingebaut. 



Die Wasserversorgung Sumiswald investiert jedes Jahr in den Unterhalt, respektive in die Erneuerung ihres Leitungsnetzes. «Dadurch kann verhindert werden, dass unverhofft grössere Schäden, respektive ein grosser Baubedarf entsteht», erklärte Präsident Urs Schweizer an einem öffentlichen Informationsanlass. 

Als Gründe für die Erneuerungen der Leitungen nannte Urs Schweizer kantonale Vorgaben für Trink- und Löschwasser, aber auch die Versorgungssicherheit und der Feuerlöschschutz würden bei diesen Investitionen eine wesentliche Rolle spielen.

Da auch die Energie AG mit Leitungen und die Gemeinde mit einem neuen Strassenbelag an der Spitalstrasse zwischen Teussenhole und Alterszentrum Erneuerungen planten, hat man gemeinsam nach einer Lösung gesucht. So könne ein wiederholtes Öffnen und Schliessen der Strasse auf dem insgesamt 850 Meter langen Teilstück verhindert werden, lautete die Begründung am Informationsanlass.

Noch sind nicht alle Kredite bewilligt

Bei der Wasserversorgung wurde ein entsprechender Kredit von 900’000 Franken bereits beschlossen. Ob die Strasse gleichzeitig saniert werden kann, wird sich erst an der kommenden Gemeindeversammlung zeigen.Doch Gemeinderätin Barbara Maurer und Fritz Kobel von der Gemeindeverwaltung gaben sich zuversichtlich, dass der Kredit von 580’000 Franken bewilligt wird.

Mehr Platz zum Kreuzen

Geplant ist seitens der Gemeinde ein neuer Deckbelag. Auf dem Teilstück zwischen Dienstleistungszentrum und Alterszentrum soll auch eine neue Kofferung gemacht werden. Zudem sei geplant, das Trottoir auf zwei Meter zu verbreitern, damit Rollstühle und Rollatoren besser kreuzen können, war am Info-Anlass zu vernehmen. Auch plant die Gemeinde die Haltestelle Arch der Buslinie neu und behindertengerecht zu gestalten. Das letztere Projekt sei zwar in derselben Zeit geplant, jedoch nicht im gleichen Kredit enthalten, erklärte Fritz Kobel.

Die Swisscom und die Wasserversorgung Braunbrunnen wurden ebenfalls über die geplante Bautätigkeit informiert. «Sollten sich noch weitere Leitungen in diesem Bereich befinden, ist man froh, wenn diese der Bauleitung gemeldet werden», sagte Brunnenmeister Manfred Flückiger. 

Weiterhin gute Wasserqualität

Die Strasse werde während der gesamten Bauzeit jeweils nur auf kurzen Teilstücken geöffnet und danach gleich wieder zugedeckt, damit für den Verkehr weder eine Ampel, noch eine Umleitung erstellt werden müsse.

Für die betroffenen Anwohner soll eine Notwasserversorgung erstellt werden. Es würden lebensmittelechte Schläuche eingesetzt. So bleibe die Trinkwasserqualität während dieser Zeit gewährleistet. Die Hausbesitzer im betroffenen Gebiet haben Gelegenheit, ihre Hausanschlüsse ab Grundstückgrenze gleich mit zu erneuern. Die Wasserversorgung wird ihre Leitungen bis an den Strassenrand neu verlegen, damit bei einem Schaden, zu Lasten des Hauseigentümers, die Strasse nicht mehr aufgebrochen werden muss. 

Der Löschwasserschutz bleibe während der gesamten Bauzeit gewähr-leistet, erklärte Urs Schweizer. 



20.04.2017 :: Elisabeth Uecker
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