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Zeitgemässe Erschliessung von Bauernhöfen und Alpbetrieben
Zeitgemässe Erschliessung von  Bauernhöfen und Alpbetrieben Schangnau:

Die Gemeindeversammlung genehmigte verschiedene Kredite für Güterstrassen und eine Kanalisationsleitung. Neubauten und Sanierungen gehen ins Geld.

An der von 56 stimmberechtigten Personen besuchten Gemeindeversammlung hatte der Souverän über zahlreiche Sachgeschäfte zu befinden. Für die Alperschliessung Büetschli–Luterschwändi wurde ein Gemeindebeitrag von 470’000 Franken an die Gesamtkosten von 2,1 Millionen Franken bewilligt. Bruno Hirschi, Präsident der Weggenossenschaft, ist froh über den positiven Beschluss. «Das Projekt erlaubt eine zeitgemässe Erschliessung von zwei Bauernhöfen, fünf Alpliegenschaften und dem Trinkwasserreservoir der Gemeinde Schangnau. Die schmalen, steilen und deshalb meist ausgewaschenen Karrwege genügen für die heutigen Fahrzeuge nicht mehr», meinte er. Das Erschliessungsgebiet umfasst 388 Hektaren, davon ist gut ein Drittel Wald. 

Gebaut werden sollen 5,5 Kilometer lastwagenbefahrbare Wege, davon 3,5 Kilometer mit Belag. Das Projekt beginnt in Bumbach bei der neuen Büetschlibrücke auf etwa 900 Meter über Meer und endet bei der Alp Luterschwändi am Fusse des Hohgant auf 1400 Metern.

Gemeinde übernimmt Strasse

An die erste Etappe der Sanierung der Güterweganlagen Trittschwendi beträgt der bewilligte Gemeindebeitrag 140’000 Franken. Die Stimmberechtigten beschlossen zudem eine Übernahme des Strassenteilstückes durch die Gemeinde von der Roseggbrücke bis zum Abzweiger des geplanten neuen Kiessammlers im Büetschligraben. Der Beschluss hat nur Gültigkeit, wenn der Kiessammler bis 2020 gebaut worden ist. Dieses Rückhaltebecken soll bei grossen Unwettern das Geschiebe aufnehmen und im Gebiet Büetschli für erheblich mehr Sicherheit sorgen. 

Ein Verpflichtungskredit von 440’000 Franken für die Kanalisationsleitung Waldegg–Leuegg passierte ebenfalls oppositionslos.

Wechsel im Gemeinderat

Die Wahlgeschäfte waren unbestritten. Die Gemeinderäte Markus Rychener, Otto Schmid und Chris-tian Wüthrich wurden einstimmig wiedergewählt. Christine Grossmann, Ressort Fürsorge, Vormundschaft und soziale Wohlfahrt, trat nach acht Jahren im Gemeinderat zurück. Ihre Nachfolge tritt Frieda Riesen an. Hans Rudolf Egli wurde als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission wiedergewählt. 

Das Budget 2018 der Gemeinde Schangnau rechnet mit einem Ertragsüberschuss von rund 34’000 Franken. Der allgemeine Haushalt (Steuerhaushalt) schliesst ausgeglichen ab. Der Überschuss wird bei den Spezialfinanzierungen durch die Abwasserentsorgung erzielt. Die Steueranlage für die Gemeindesteuern beträgt unverändert 1,90 Einheiten. Die Nettoinvestitionen sind mit 1,094 Millionen Franken veranschlagt. Zu Buche schlagen insbesondere Beiträge an Weggenossenschaften und die Erstellung der Kanalisationsleitungen Waldegg–Leuegg. 

Alle Anträge des Gemeinderates passierten ohne Wortmeldungen einstimmig.


07.12.2017 :: Walter Marti
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