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Zwei Emmentaler im Aufgebot
Zwei Emmentaler im Aufgebot Unihockey:

Nächste Woche spielt die Nationalmannschaft im lettischen Valmiera um die WM-Qualifikation. Mit Manuel Engel und Thomas Gfeller sind auch zwei Emmentaler im Aufgebot.

Der 24-jährige Schlosswiler Manuel Engel ist einer der wenigen Schweizer Unihockeyspieler, die den Sprung nach Schweden geschafft haben. Seit drei Jahren spielt er bei Växjö Vipers und ist bei der Schweizer Nationalmannschaft mittlerweile schon einer der erfahreneren Spieler. Der zweite Emmentaler, der 24-jährige Thomas Gfeller aus Schangnau, hat das Aufgebot zum ersten Mal bekommen. Der Tigers-Stürmer ist dem Nati-Cheftrainer David Jansson vor allem mit seinem schnellen, wendigen und mutigen Spiel aufgefallen.

 

Manuel Engel, wie ist das für Sie als erfahrener Nationalspieler, wenn Sie ein Aufgebot bekommen?

Es ist nach wie vor eine aufregende Angelegenheit, sich das Trikot der Nationalmannschaft überzustreifen und eine Ehre, seine Heimat vertreten zu dürfen. Dazu kommt, dass es immer sehr cool ist mit den besten Spielern der Schweiz ein Team zu bilden und sich mit den Top-Nationen messen zu können. Die Nervosität vor der Bekanntgabe des Aufgebots spüre ich immer noch. Das zeigt, dass die Vorfreude auf ein wenig Schweizerdeutsch gross ist.

 

Thomas Gfeller, wie wars bei Ihnen mit der Aufregung und der Nervosität?

Ein solches Aufgebot bekommt man nicht jeden Tag. Es macht mich sehr stolz, dass ich bei der Quali-Runde dabei sein darf. Nervös bin ich nicht, ich habe ja nichts zu verlieren, aber ein bisschen angespannt, wie das alles laufen wird, bin ich natürlich schon.

 

Manuel Engel, Sie haben deutlich mehr Erfahrung mit der Nati, was können Sie einem Neuling für Tipps geben?

Ich glaube, es ist wichtig, sich nicht allzu viele Gedanken zu machen, stattdessen die Situation zu geniessen und möglichst viel von der Stimmung aufzusaugen. Er sollte auch Vertrauen haben, in sein Spiel, schliesslich hat ihm dies die Türe zur Nationalmannschaft geöffnet, daher sollte er nicht von dem abweichen, was er auch beim Verein spielt, auch wenn es nicht immer so einfach ist. 

 

Thomas Gfeller, haben Sie bereits eine Vorstellung von dem, was Sie erwartet?

Ungefähr kann ich es mir vorstellen. Ich war ja auch schon mit den Tigers an einem internationalen Turnier in Tschechien. Ausserdem kenne ich zirka die Hälfte der «Nati» von einem Zusammenzug in Kirchberg und ein paar Trainings, die ich bereits besuchen durfte.

25.01.2018 :: Olivia Portmann
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