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Die Leserbriefe der letzten Wochen zur Umstellung von Quickline auf UPC sprechen mir aus dem Herzen. Die wirklich sehr guten Sender, die mit ihren Beiträgen Hintergrundwissen bringen und so wirkungsvoll zur Bildung der Bevölkerung beitragen, sind nicht mehr im Angebot. Sie sind verschlüsselt und nur noch mit einer Karte für 39 Franken erhältlich. Das ist ein dreister Betrag. Und wenn man bedenkt, dass wenige Kilometer von uns entfernt die Bevölkerung mit Quickline im Standardmodell mit eben diesen Sendern inklusive noch bedient wird, bin ich nicht gewillt, einen so hohen Betrag hinzublättern. Krankenkassen kann man beliebig wechseln, den Fernsehanbieter nicht. Das beginnt mich zu stören! Ja, die EBL-Mitarbeiter sind freundlich. Aber dies wird wohl schon alles an Dienstleistung sein. Ich solle mich an sie wenden, nicht an UPC, hat es geheissen. Wie kann man diesem arroganten Giganten verständlich machen, dass er weniger mit imposanter Werbung als mit kundenfreundlicherem Angebot auf sich aufmerksam machen soll?

Monika Schlechten, Grosshöchstetten

«Der Wechsel zu UPC mündet für Betroffene praktisch stillschweigend in einem neuen Vertrag, weil Swisscom den Kunden ein neues Modem zuschickt und dies nur kurzfristig vorankündet. Finden Sie dieses Vorgehen fair?» Mit solch scheinheiligen Argumenten versucht EBL Swisscomkunden abzuwerben. Was macht EBL? Das Fernsehgeschäft an UPC verschachern, zu Ungunsten der ehemaligen Quickline Kunden. Neuerdings haben wir eine UPC-Box die laut vor sich her surrt, aber nicht in der Lage ist, Aufnahmen in der Vergangenheit zu tätigen. Dafür braucht sie eine gefühlte Ewigkeit, bis sie betriebsbereit ist. Bei vielen Sendern ist, im Gegensatz zum Quickline Angebot, kein Replay möglich. Mit der Quickline-Mobil-App war eine Wiedergabe auf ein externes Endgerät problemlos möglich. Die Horizon-Go-App von UPC ist die einzige App mit der das nicht möglich ist. Was die wenigsten neuen unfreiwilligen UPC Kunden wissen, die Kündigungsfrist beträgt bis zu einem Jahr! Einen Vertrag oder AGB gibt es nicht. Unser Fazit: Soviel Unvermögen kann nicht sein, wir vermuten dass das Geschäftsmodell UPC heisst. Einziger Lichtblick ist, die neu übernommenen Kunden haben ein Kündigungsrecht innerhalb der ersten zwei Monate ab Vertragsdatum. Rette sich wer kann.

Susanna und Mathias Rieben, Oberdiessbach

Reaktionen zum Leserbrief «Undurchsichtige Angebote der UPC» in der «Wochen-Zeitung» vom 5. Oktober.

Die Zusammenarbeit beim Kabelnetzanbieter EBL/UPC bringt Ärger ohne Ende. Die Anleitungen waren ungenügend, bei der Hotline drohte bereits das Sprechband, es würde 10 Minuten dauern bis ein Gespräch möglich wäre. Es waren geschlagene 15 Minuten. Geräte, welche einige Jahre alt aber noch voll funktionstüchtig sind, wurden zu Elektroschrott, weil nicht mehr kompatibel. Neue Geräte kosten ja «nur» einige hundert Franken, wurde uns mitgeteilt. Schaut man sich bei Interdiscount in Langnau um, wird man von einem Mitarbeiter der UPC gezielt angesprochen und darüber informiert, dass man auch für den Empfang mit einem neuen Gerät wieder ein zusätzliches Kästchen benötige. Man lässt es darauf ankommen und der Apparat läuft erst mal tadellos ohne Kästchen. Bis man die Sender durchzappt. Etwa die Hälfte der informativen oder unterhaltsamen Kanäle reagiert mit: «Verschlüsseltes Programm». Dafür gibts Shiva-TV, Kartenlegen, Dauerwerbung und ähnlichen Schrott.

«Zufällig» wird man angerufen betreffend Kundenzufriedenheit. Diese ist auf dem Tiefstpunkt. Wir könnten ein Kästchen! für wieder «nur» 39 Franken kaufen. Hört man richtig? Um das zu bekommen, was man bisher hatte, braucht man also nicht nur ein neues TV-Gerät, sondern auch noch ein Kästchen. Wer kann einen besseren Anbieter empfehlen?

Hans Ulrich und Ursula Bigler, Lauperswil

 

Mit Interesse las ich die Stellungnahme der EBL Telecom AG, in der folgendes steht: «... doch leider gab es bei einigen Kunden Umstellungsprobleme, welche wir jedoch in kürzester Frist zu eliminieren wussten.» Diese kürzeste Frist dauerte bei meinen Umstellungsproblemen 15 Tage – nicht auszudenken, wie lange das gedauert hätte, wenn die Probleme nicht in kürzester Frist eliminiert worden wären. Ich vermute, dass man in Liestal keine Ahnung hat, was im Emmental vor sich geht. Mit schönen Worten allein ist es nicht getan. Auch die ganze Vorgehensweise bei der Ablösung von Quickline durch UPC finde ich alles andere als gelungen und kundenfreundlich. Einzig mit dem Kundencenter von Worb machte ich gute Erfahrungen.

Peter Locher, Oberdiessbach

 

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Zum Artikel «In Langnau heisst es warten auf DiDo» in der «Wochen-Zeitung» vom 28. September 2017.

 

Der Leader und wichtigste Spieler eines Profiteams verlässt seine Mannschaft in der wichtigsten Phase der Meisterschaft, indem er die Klubverantwortlichen erpresst: «Wenn ihr mich nicht aus dem Vertrag entlässt, werde ich keine Minute mehr für dieses Team spielen!» Nur ein gutes halbes Jahr später ist der Vertragsbrüchige wieder im Gespräch – was ich persönlich nicht verstehen kann und ganz und gar ablehne! Aber noch weniger verstehe ich, dass der Sportchef nun sagt, dass er nichts machen könne, weil der eingangs beschriebene Spieler – es wissen alle, wen ich meine – einen laufenden Vertrag bei seinem Klub habe: Das ist einfach nur lächerlich!

Thomas Etter, Trubschachen
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