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Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit den tiefsten Löhnen werden durch die Berner Regierung mit einem Sparprogramm bei der Prämienverbilligung mit 26 Millionen Franken bestraft. Diese Regierungsmitglieder wählen beim Sparen den einfachsten Weg und umgehen damit dringende Sparmassnahmen im eigenen Haus, das heisst bei der kantonalen Verwaltung, welche seit Jahren überdimensioniert ist und alle Jahre grösser wird. Längst fällige Sparmassnahmen müssten besonders in der Baudirektion durchgeführt werden, da werden sowohl im Hoch- und Tiefbau Projekte ausgeführt, welche mit normaler Vernunft nicht so teuer ausgeführt werden müssten. Als bürgerlich denkender Bürger finde ich die Sparübung bei der Prämienverbilligung – entschuldigung – eine «Schweinerei».

Hans König, Häusernmoos



Dass die Altersvorsorge 2020 eine Scheinreform ist, wird immer klarer. Denn anstelle einer Sanierung der AHV baut sie diese durch die Rentenerhöhung sogar noch aus. Schon 2027 ist der Ausbau nicht mehr finanziell abgedeckt und im Jahr 2035 wird die AHV ein jährliches Defizit von sieben Milliarden Franken aufweisen. Da kann nicht von Weitsicht gesprochen werden. Die 70 Franken Rentenerhöhung werden dabei nur als Zückerchen für die wählerstärksten Altersgruppen geboten, damit sie die Reform annehmen. Die Rentenerhöhung wäre gar nicht nötig. Bezahlen dürfen das die Jungen, denen so ein Schuldenberg von jährlich 1,4 Milliarden Franken aufgelastet wird. Die Jüngsten und die Ungeborenen dürfen am 24. September noch nicht abstimmen und trotzdem wird ihnen solch ein ungedeckter Check ausgestellt. 

Marcel Erhard, Lützelflüh


Seit dem 22. Mai ist die Brücke über die Emme in Emmenmatt wegen Sanierungs- und Verstärkungsarbeiten gesperrt. Diese Sperrung soll bis zum 10. November dauern. Wir fragen uns: Ist eine so lange Bauzeit wirklich notwendig? Wurden in der Planung die Konsequenzen dieser Behinderung für die Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe sowie für Personen, deren Arbeitsweg über die Brücke führt, sowie für die Feuerwehr und Ambulanz genügend berücksichtigt? Von der Sperrung betroffen sind insbesondere die täglich drei bis sechs Avag-Containerverladungen auf die Bahn, die Alteisen Aeschbacher AG, die BKW, GLB, SOE sowie Milchtransporte in die Käserei Ilfis. Jetzt, während der Erntezeit trifft es auch zahlreiche Lohnunternehmen.

Unserer Meinung nach hätte es Lösungen für das Problem gegeben. Beispielsweise könnte in zwei Schichten, von 6 bis 20 Uhr oder jetzt bei diesen langen Tagen gar bis 21 Uhr gearbeitet werden. Eine Möglichkeit wäre auch gewesen, eine Notbrücke der Armee zu stellen. 

Zudem bezweifeln wir, dass die Sanierung die beste und günstigste Lösung ist.   

Was kostet die Sanierung und was hat die 2014 erstellte Fussgängerbrücke gekostet? Wäre eine neue Brücke mit Trottoir nicht günstiger zu stehen gekommen?

 



Hans Erhard, Emmenmatt, Hans Fankhauser, Obermatt, Hans Siegenthaler, Emmenmatt

Die Oberemmentalische Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung OGA war ein Erfolg. Die lustigen Ziegen, kleinen Ferkel, Kälbchen, Hasen und Vögel waren eine Freude für die Betrachter. Schöne Pferde und auch neue Weidetiere waren zu bestaunen. Beeindruckend waren auch die Kühe verschiedener Rassen, schön sauber und gepflegt. 

Die vielen Ausstellungsstände der Gewerbetreibenden gebündelt an einem Ort: Es ist erstaunlich, was in unserer Gegend alles geleistet und angeboten wird. Wem das nicht reichte, konnte den Zug besteigen, ein Glas Wein konsumieren oder ein Bier auf dem Dorfplatz. Auch das Pastetli am Seniorentag war währschaft. Ich freue mich schon auf die nächste OGA! Hans Gerber, Langnau


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