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Seit dem 22. Mai ist die Brücke über die Emme in Emmenmatt wegen Sanierungs- und Verstärkungsarbeiten gesperrt. Diese Sperrung soll bis zum 10. November dauern. Wir fragen uns: Ist eine so lange Bauzeit wirklich notwendig? Wurden in der Planung die Konsequenzen dieser Behinderung für die Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe sowie für Personen, deren Arbeitsweg über die Brücke führt, sowie für die Feuerwehr und Ambulanz genügend berücksichtigt? Von der Sperrung betroffen sind insbesondere die täglich drei bis sechs Avag-Containerverladungen auf die Bahn, die Alteisen Aeschbacher AG, die BKW, GLB, SOE sowie Milchtransporte in die Käserei Ilfis. Jetzt, während der Erntezeit trifft es auch zahlreiche Lohnunternehmen.

Unserer Meinung nach hätte es Lösungen für das Problem gegeben. Beispielsweise könnte in zwei Schichten, von 6 bis 20 Uhr oder jetzt bei diesen langen Tagen gar bis 21 Uhr gearbeitet werden. Eine Möglichkeit wäre auch gewesen, eine Notbrücke der Armee zu stellen. 

Zudem bezweifeln wir, dass die Sanierung die beste und günstigste Lösung ist.   

Was kostet die Sanierung und was hat die 2014 erstellte Fussgängerbrücke gekostet? Wäre eine neue Brücke mit Trottoir nicht günstiger zu stehen gekommen?

 



Hans Erhard, Emmenmatt, Hans Fankhauser, Obermatt, Hans Siegenthaler, Emmenmatt

Die Oberemmentalische Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung OGA war ein Erfolg. Die lustigen Ziegen, kleinen Ferkel, Kälbchen, Hasen und Vögel waren eine Freude für die Betrachter. Schöne Pferde und auch neue Weidetiere waren zu bestaunen. Beeindruckend waren auch die Kühe verschiedener Rassen, schön sauber und gepflegt. 

Die vielen Ausstellungsstände der Gewerbetreibenden gebündelt an einem Ort: Es ist erstaunlich, was in unserer Gegend alles geleistet und angeboten wird. Wem das nicht reichte, konnte den Zug besteigen, ein Glas Wein konsumieren oder ein Bier auf dem Dorfplatz. Auch das Pastetli am Seniorentag war währschaft. Ich freue mich schon auf die nächste OGA! Hans Gerber, Langnau


Leider gibt es auch unter den Chefbeamten in den öffentlichen Verwaltungen Personen, welche nicht unterscheiden können, was «mein» und «dein» ist! Besonders verwerflich sind diese Taten von öffentlichen Angestellten, deren hohe Entlöhnung solche kriminellen Schritte in keiner Weise entschuldbar machen. Im vorliegenden Fall ist natürlich die Sanktionierung des Vergehens (bei einer fristlosen Kündigung, durch eine Abfindung mit acht Monatsgehältern) seitens des Arbeitgebers (Zolldirektion) nur eine Einladung für zukünftige Straftaten. In der Privatwirtschaft werden die Täter fristlos und ohne finanzielle Zuschüsse entlassen. Es ist nur zu hoffen, dass mutige Politiker diesen Fall noch einmal auf den Tisch bringen und auch die vorgesetzte Person der beiden zur Rechenschaft gezogen wird. Hans König, Häusernmoos



Einigen Leuten geht das Licht erst auf, wenn es ausgeht. Dauernd wird uns vorgeschwindelt, wie toll wieder eine subventionierte Solaranlage oder ein Windkraftwerk mit einer Jahresproduktion von zig Kilowattstunden in Betrieb genommen wurde; dies genüge natürlich um zig Haushalte zu versorgen. Die durch die Flatterstrom Befürworter aufgeführten Energiezahlen taugen leider physikalisch nicht sehr viel. Ganz einfach: Watt mal Stunden ergibt Wattstunden. Wer mit summierten Wattstunden spielt, rechnet falsch und will uns in die Irre führen. 

Entscheidend ist alleine die dem Verbrauch gegenüberstehende produzierte Leistung. Um die Leistung eines Kernkraftwerks von 1000 Megawatt zu ersetzen, benötigen wir theoretisch 333 Windanlagen zu drei Megawatt. Aber leider produzieren die Windkraftwerke, wegen der variablen Windverhältnisse, nur etwa 20 Prozent der möglichen Jahresenergie. Die Energiestrategie 2050 ist ein unbezahlbarer Schnellschuss. Das Unverständnis vieler Politiker geht diesmal zu weit. Es lohnt sich, zumindest Seite 13 der Abstimmungsbotschaft zu studieren! Daniel Brechbühl, Langnau


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