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Der letzte Abstimmungssonntag ist Geschichte, «s’Vouk het gschproche». Ich rate Herr Maurer und seiner SVP, den Slogan «Wir sind das Volk» doch künftig der AfD ganz allein zu überlassen und statt dessen treffender zu plakatieren, zum Beispiel: «Im Interesse unserer Partei wehren wir uns gegen die Einbürgerung der 3. Generation aus Burkina Faso.»
Peter Kägi, Langnau
Ueli Maurer hat recht. Wie jede Reform ist auch die Unternehmenssteuerreform III nicht gratis. Aber jede Alternative kommt den Steuerzahler teurer zu stehen, als das vorliegende Kompromiss-Paket! Denn bei allem hin und her ist man sich von ganz links bis ganz rechts einig: So weitermachen wie bisher, ist nicht möglich. Auf dem Tisch liegt ein typisch helvetischer Kompromiss, den alle Kantone und der Gemeindeverband unterstützen. Die Gegner dagegen haben schlicht keinen Plan B. Darum ist für mich klar: Ja zur Steuerreform!
Franziska Vogt, Oberdiessbach
Pro Jahr wächst die Schweizerbevölkerung um zirka ein Prozent. Dieses Wachstum wird in den nächsten Jahren zunehmen, sollten die USA ihre Grenzen dichtmachen. Da es 80 Prozent der jetzigen Bevölkerung noch recht gut geht, nimmt die Mehrheit diese Tatsache gelassen. Ich bin überzeugt, das böse Erwachen lässt nicht mehr lange auf sich warten: Die Sozialeinrichtungen sind verschuldet, die Verkehrsträger überlastet und die Kosten für die Sicherheit steigen. Ich frage mich, was passiert, wenn das Wirtschaftswachstum weltweit zusammenbricht und viele Menschen in der Armut leben müssen. Die Haltung der meisten Schweizerinnen und Schweizer in dieser bedrohlichen Situation ist für mich unverständlich.  Hans König, Häusernmoos
Allein in den letzten zehn Jahren wurden über 400’000 Personen eingebürgert. Es besteht somit kein Bedarf für einen leichteren Zugang zum Schweizer Pass. Wem der Schweizer Pass etwas wert ist, der hat Verständnis für einen Einbürgerungsprozess in der Gemeinde. Denn immerhin geht es darum die Bürgerqualität der Einbürgerungswilligen zu überprüfen. Gerade wenn man die aktuellen Geschehnisse in der Welt verfolgt, muss die Schweiz sicherstellen, dass die künftige Wählerschaft ihre erweiterten Rechte und Pflichten kennt und pflegt. Fragen zur Staatskunde (Bund, Kantone, Gemeinden), Geschichte und Geographie gilt als Grundlage für das schweizerische Rechtsverständnis. Das ist doch keine Hürde für Gesuchsteller. Mit den vorgesehenen Abläufen spielt die Integration (Sprachkenntnisse, Akzeptanz der Rechtsordnung oder Kenntnisse von Sitten und Bräuchen) vordergründig zwar noch eine Rolle. Doch wird das Ganze beim Bund am Schreibtisch erledigt. Kantone und Gemeinden werden umgangen, sie haben lediglich ein Rekursrecht. Somit ist klar: Wer keine solchen anonymen Einbürgerungen will, stimmt am 12. Februar Nein.

Toni Lauber, Escholzmatt
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