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Zum Leserbrief «Von Velo- und Autofahrern» in der «Wochen-Zeitung» vom 13. April.

«Lieber Herr Tellenbach aus Linden, lassen Sie doch Ihr Auto in der Garage und fahren Sie Velo, das hilft der Umwelt und der
Psyche.» 


Peter Kägi, Langnau

Die Evangelische Kirchgemeinde Langnau beabsichtigt, die geschützte Libanonzeder im Garten des Pfarrhauses zu fällen. Die Gründe zu diesem Vorhaben sind in einer offiziellen Mitteilung auf der Website der Kirchgemeinde dargelegt. 

Für mich reichen die angeführten Argumente der Kirchgemeinde in keiner Art und Weise aus, um diesen prachtvollen und einzigartigen Baum zu fällen. Er hat im Dorf Langnau einen ganz besonderen Stellenwert als Bereicherung des Ortsbildes eingenommen. Der wunderschöne Baum ist denn auch von verschiedenen Standorten aus gut zu sehen und setzt seine besonderen Akzente, sehr zur Freude seiner Betrachter. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zeder im Gesamtinteresse unter allen Umständen erhalten werden muss. 

Es steht sicher ausser Zweifel, dass ein solcher Baum nach Unterhalts- und Reparaturarbeiten verlangt. Der damit verbundene Aufwand muss in Kauf genommen werden. Gegebenenfalls muss die Gemeinde entsprechende Hilfestellung leisten. 

Ich hoffe stark darauf, dass die Vernunft obsiegt und man die verschiedenartigen Qualitäten dieses wunderschönen Baums erkennt und von der geplanten Fällaktion absieht. Vielleicht gibt es ja noch andere Langnauerinnen und Langnauer, welche diese schöne Zeder nicht missen möchten!? 


Eugen Egli, Langnau

Bis anhin habe ich geglaubt und vor allem gehofft, dass für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Velofahrer, das Prinzip der Rücksichtnahme gelte. Es scheint mir jedoch, dass die meisten Fahrradfahrer nichts von dieser Regel gehört haben und wenn doch, sich darum foutieren. Sie fahren über Fussgängerstreifen, Gehsteige, quer über Kreisel und zick zack zwischen den Autos. Sie fahren in der falschen Richtung durch Einbahnstrassen und zu zweit nebeneinander auf Hauptstrassen. Die Aufzählung könnte um x Beispiele verlängert werden. Sich verkehrswidrig zu verhalten und mir dafür mit der Faust aufs Autodach und gegen die Scheibe zu hauen, ich weiss bis heute nicht warum, scheint für viele Normalität zu sein. Deshalb mein Vorschlag: Auch Velofahrer haben eine Fahrprüfung abzulegen und eine Strassenverkehrssteuer zu bezahlen. Zudem sollen die Bussen verdoppelt werden. Und nun: Gute Fahrt!

 



Hans Tellenbach, Linden
Der gutbesuchte Informationsabend vom 1. März zum Thema Breitband-Netzausbau in Trub warf bei mir einige Fragen auf. Ich war überrascht zu hören, wie viele Probleme noch zu lösen sind. Man erfuhr zum Beispiel, dass einige Kunden mit den bisher umgerüsteten digitalen Anschlüssen keine Verbesserung feststellen. Ich war enttäuscht zu vernehmen, dass einige neue Telefonanschlüsse nur mangelhaft funktionieren. Dies, obschon bis heute nur ein kleiner Teil der Telefone auf die digitale Technik umgerüstet ist. Jemand berichtete, das Telefon könne aus unerklärlichen Gründen tagelang ausser Funktion sein. Die Feststellung: «Bei Stromausfall keine Telefonverbindung» war für viele Besucher neu. Zu denken gibt mir der teilweise ungenügende, träge Kundendienst. All diese Negativmeldungen wurden vom Swisscom-Vertreter Herr Indermühle ruhig entgegengenommen. Konkrete Lösungen konnte er jedoch meistens nicht vorschlagen. In einigen Fällen konnte der anwesende Vertreter der Firma ICT-plus für eine mögliche Individuallösung plädieren. Der Abend zeigte mir auf, dass die Randgebiete wie das Oberemmental mit Nachdruck ihre Probleme bekanntmachen müssen, um von den entsprechenden Stellen wahrgenommen zu werden.
Hans Riesen, Trub
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