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Am 29. März 2009 beschlossen 14 Mitglieder der «Initiative für eine natürliche Wirtschaftsordnung» hier in Langnau im Emmental, eine Vollgeld-Initiative ins Leben zu rufen. Am 10. Juni werden wir die Möglichkeit haben, mitzubestimmen, ob alles Geld in Zukunft von der Nationalbank hergestellt oder, ob das Geld auf unseren Giralgeld-Konten weiterhin von privaten Banken aus Luft gemacht wird. 

Neun Jahre lang haben sich Männer und Frauen für ein gerechteres Geld und vor allem für ein sicheres Geld eingesetzt – für unser Geld. Lassen wir uns nicht verwirren vom Gerede derer, die bisher auf unsere Kosten klammheimlich reich geworden sind. Es ist ganz einfach: Die Herstellung des Geldes gehört in die Hand des Bundes, denn nur Vollgeld ist sicheres Geld. Stimmen wir zur Vollgeld-Initiative Ja.

 



Elsi Reimann, Bärau

Zum Artikel «‹Neo 1› will alles unter einem Dach» in der «Wochen-Zeitung» vom 12. April. Als «Blickfang» wird der geplante markante «Silokomplex» am Dorf-eingang zweifelsohne wirken – ob aber mit positiver Wirkung auf das Dorfbild stelle ich sehr in Zweifel. Was an der Sache mehr stört, ist der Umstand (wenn er so wirklich stimmen sollte), dass die Behörden bereits in Vorfeld die benötigten drei Ausnahmen als «nicht unüberwindliche Hindernisse» taxierten. Bauvorschriften sind in allererster Linie einzuhalten und Ausnahmen bedürfen mehr als rein kommerzieller Gründe – was aber in den Akten nicht auszumachen ist. Die Aussage zum jetzigen Zeitpunkt zu einem dermassen prominenten, im Dorfbild erstmaligen Baukörper provoziert unnötigerweise Druck auf die Bewilligungsinstanzen.

 

Der Gewässerabstand wurde bereits in verschiedensten Baubegehren als Evangelium hochstilisiert und führte wohl mehrheitlich zu ablehnenden Entscheiden.  Überschreiten der Ausnützungsziffer bei gleichzeitigem Blick auf die paar vorgesehenen Parkplätze (bei 20 Mitarbeitenden) ist nicht einfach zu verstehen. Eine die zulässige Gebäudehöhe gleich meterweise überragende Fassade unter anderem als Unfallschutz-Abschrankung zu bezeichnen, bloss weil die Bauverordnung keine Maximalhöhe eines solchen vorsehe, ist an Abenteuerlichkeit kaum mehr zu überbieten.

Fritz Schneider, Langnau

Die nachfolgenden drei Leserbriefe beziehen sich auf den Leser- brief «Viele Krokusse und viel Mist», erschienen in der Ausgabe von letzter Woche: Auch wir geniessen fast jährlich diese Krokus-Pracht. Auch ich bezweifle, ob diese Krokusse längerfristig eine Düngung, beziehungsweise eine Übermistung ertragen. Ich glaube jedoch, dass dieses Naturschauspiel eine der grössten Attraktionen des Emmentals ist. Man müsste Massnahmen ergreifen, welche für Landbesitzer und Besucher stimmen: • Auf einfache Art könnte man den Parkplatz für zirka 40 Autos ausbauen. • Die Parkplatzmiete wäre pro Fahrzeug mindestens fünf Franken (an jedem Schwingfest bezahlt man im Minimum so viel). • Mit dem Hinweis, dass die Krokusse mit Dünger verschont werden müssen und das den Gras-ertrag schmälert, könnte man zusätzlich einen freiwilligen Besucher- beitrag einkassieren. • Ebenfalls könnte man einen Käseverkaufsstand auf dem Parkplatz aufstellen. «Krokuskäse» müsste es sein! Ich wünsche kreative Ideen und viel Erfolg!   

 

Werner Stucki, Gümmenen

Seit vielen Jahren wird auf der Alp Rämisgummen der anfallende Mist auf der Weide verteilt. Ebenfalls seit vielen Jahren blühen im Frühling Krokusse, trotz Mist. Auch Krokusse brauchen Nährstoffe. Ich stelle fest, dass das Krokusfeld im Laufe der Zeit grösser geworden ist. Zu schaffen macht den Krokussen eher die jährlich stark zunehmende Blechlawine, die sich während der Blütezeit Richtung Rämisgummen bewegt. Dies bedeutet, hunderte von Menschen, die auf den Blüten-köpfen rumstehen. Und Touristen aus der ganzen Schweiz, die uns Anwohnern mit steigender Arroganz und Besserwisserei begegnen. Die beste Lösung des Problems wäre, die Zugangsstrasse von Mitte März bis Ende April für Auswärtige zu sperren. 



Helene Hofmann, Eggiwil
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