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Ältere Menschen wollen sich nicht vom Autofahren trennen, obwohl sie schon lange eine Gefahr im Strassenverkehr sind. Da wollte ich mit meinen 78 Jahren ein Vorbild sein. Ende Mai 2016 habe ich freiwillig das Autofahren eingestellt, obwohl ich in den letzten Jahren immer wieder Fahrprüfungen beim TCS mit «gut» bestanden habe. Ich wohne im Gohlgraben, wir haben ganz schlechte Postauto-verbindungen, trotzdem habe ich mich entschlossen, mit dem Autofahren aufzuhören. Schon bevor ich das Autofahren aufgab, hatte ich mir ein SBB-Halbtaxabo zugelegt. Den Fahrausweis wollte ich aber noch behalten, zum Zeigen, dass ich freiwillig aufgehört habe. Die gesundheitlichen Prüfungen müsste ich in dem Fall noch machen. Er habe gehört, dass es einen Gutschein für eine Reduktion beim Kauf eines SBB-Abonnements gebe, sagte mein Arzt. Doch meine Enttäuschung war gross: Es gibt auf Halbtaxabi 33 Franken, auf GA 200 Franken und auf 1.-Klasse-GA 250 Franken, aber nur für Neuabonnenten, also ein Schnupper-Abo. Eine kleine Belohnung hätte meinem Ego gut getan!

Heidi Bracher, Gohl

Gerne möchte ich all den Spitzen-Kolumnistinnen und Spitzen-Kolumnisten der «Wochen-Zeitung» herzlich danken und gratulieren. Was sie uns an liebevollen, nachdenklichen und fantasievollen Texten geschenkweise überreichen, ist es wert, einmal voll Anerkennung erwähnt zu werden. In Erinnerung an manche dieser Perlen bin ich wöchentlich gespannt auf die neuste Ausgabe.



Peter Gerber, Langnau

Zum Beitrag «Zum letzten Mal Heuferien»:

Die Verantwortlichen werden nicht müde, immer wieder zu betonen, dass sich mit dem LP21 für die Schüler nichts oder wenig ändern wird. Da reibt sich der Steuerzahler verwundert die Augen und fragt sich, für was denn die 24,5 Millionen Franken gebraucht werden, die jährlich allein im Kanton Bern für den LP 21 ausgegeben werden. Nebst den wirren Umstrukturierungen in unseren Klassenzimmern und Lehrmitteln, wird bekanntlich auch die Lektionenzahl in der Schule steigen. Konolfingen regelt dies nun mit der Abschaffung der Heuferien für die Primarstufe, um die Kinder für die verbleibenden Schulwochen zu entlasten. Bleibt zu hoffen, dass die Kinder dann auch demensprechend gescheiter die Schule beenden und nicht einfach nur weniger Zeit für Spiel und Hobby haben. Am 4. März stimmen wir über die Initiative «Für demokratische Mitsprache-Lehrpläne vors Volk» ab. Mit einem Ja sichern wir uns das Recht auf Mitsprache zu, um bei solch einschneidenden Veränderungen mitreden zu können. 

Beatrice Aebi, Wasen

Dank lokalen Medien bin ich auf die Ausstellung des Natur- und Vogelschutzvereins Wasen aufmerksam geworden. Ich vermutete, da passiert etwas Schönes. Also, ab ins Emmental! Was ich in Wasen antraf, das überspannte all meine Erwartungen hundertfach! Schon beim Eintreten in das Gebäude schwappt einem das Herzblut der Macher nur so entgegen. Es würde diesen Text ebenfalls überspannen, wenn ich alles aufzählte, was ich an dieser Ausstellung und an den Vorträgen gesehen und gehört habe. Ein riesengrosses Kompliment an alle Beteiligten, die es mit viel Liebe, Ausdauer und Professionalität möglich machen, dass die Besucher und Besucherinnen ein unvergessliches Erlebnis mit nach Hause nehmen können. 


Susanne Pospisil, Ittigen
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