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Wir schreiben das Jahr 2017. Die Gemeinde Langnau feiert 550 Jahre Marktrecht mit verschiedenen Themenmärkten und Festivitäten. Schön war es. 

Heute, im Jahr 2018, genau genommen am 7. November: Es ist Markt in Langnau, ein Markt wie schon Jahre zuvor, ja was sag  ich, wie Jahrhunderte zuvor. Nur etwas ist anders. Die Gemeinde Langnau hat all den Parksündern, die am Markttag ihre Autos neben den Parkfeldern parken, den Kampf angesagt. Es werden Parkbussen verteilt. Ich stelle mir vor, dass zusätzliches Personal angestellt werden musste, um all die Parksünder notieren zu können. Es nimmt kein Ende! Es ist entweder der blanke Horror oder eine riesige Freude für die Parkbussenschreiber. Freude bedeutet es bestimmt für die Gemeindekasse; die dürfte nach dem heutigen Tag richtig aufgeblüht sein.

Mein Fazit: Langnau will den traditionsreichen Markt aussterben lassen und das geht am besten, wenn man die Besucher fernhält.

PS: Ich bin dem Markt ferngeblieben und somit habe ich keinen Zustupf in die Gemeindekasse geliefert…

Priska Blaser, Oberfrittenbach

Massenweise bekunden Politiker ihrem Chef, dem Stimmvolk, dass die Selbstbestimmungsinitiative unsere Stellung in der Welt schwächt und demokratische Entscheidungen aushebelt. Das kennen wir doch von Kindern, die zwängeln und alles besser wissen als ihre Eltern, nur um sich nicht unterordnen zu müssen! Wenn sich das Bundesgericht über die Verfassung hinwegsetzt, das Parlament Volksentscheide wie die Masseneinwanderungsinitiative nicht umsetzt, dann müssen wir klar und deutlich diese Machenschaften an der Urne mit einem Ja stoppen!

Andreas Sommer, Mauer, Sumiswald

Der Grossverteiler mit dem orangen «M» hat sein Geschäft in Langnau umgebaut. Aus dem fast heimelig wirkenden «M-Laden» ist ein grosses Warenhaus geworden. Etwas fällt auf: Gleich beim Eingang steht eine grosse graue Wand, voll bestückt mit diesen kleinen Self-Scanning-Geräten. In aufdringlicher Form wird hier aufgezeigt, was für Kundschaft man in Zukunft erwartet. Auf der anderen Seite des Geschäfts bilden sich vor den wenigen, noch bedienten Kassen immer längere Schlagen von wartenden Kunden. Die Botschaft ist klar: Die Kundin, der Kunde soll hier nicht nur einkaufen, sondern auch arbeiten, das heisst, die Arbeit der Kassierin übernehmen. In Langnau wird dieses System nicht funktionieren, da hat man noch Bodenhaftung und lässt sich gerne vom freundlichen Personal bedienen! Übrigens: Es gibt noch sehr viele kleinere Läden ohne Self-Scanning. 


Ernst Liechti, Landiswil

Ich lese in jeder Ausgabe sehr gerne die Rubrik «Auszeit», die üblicherweise bemerkenswerte Gedanken zu einem biblischen Thema enthält und von kompetenten Pastoren verfasst wird. 

Was jedoch Herr Burger in der letzten Nummer zum Thema Gott, Kain und Abel geschrieben hat, grenzt für mich schon etwas an Blasphemie. Aus den biblischen Aussagen sollte man eigentlich kein Kasperlispiel machen. Es ist nämlich kein Jux, was mit den beiden Brüdern Kain und Abel geschehen ist. Im Gegenteil, es sollte uns zum Überdenken anregen, wie wir mit Gottes Geboten umzugehen haben.

Hans Peter Plüss, Konolfingen
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