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... dann wären wir über den Lehrplan 21 informiert. Dann wüssten wir, dass dieser von der Opec ausgeheckt wurde mit dem Ziel, auf der ganzen Welt den gleichen Lehrplan durchzusetzen. Die Opec ist eine Union von Wirtschafts-Oligarchen, die aus unseren Kindern angepasste Ja-Sager machen will. Wir wüssten, dass die Emanzipation der Frau von den Familien Rockefeller und Rothschild ins Leben gerufen und finanziert wurde, um den Zusammenhalt der Familien zu zerstören und aus uns Marionetten zu machen, die nicht mehr selber denken können. Der Lehrplan 21 zementiert dieses Ziel. Wie weit ihre Pläne funktionieren, erkennen wir an der Geschichte vom 11. September 2001. Bis heute haben die von der Billag finanzierten Medien dieses Märchen nie angezweifelt. Kritiker werden als Verschwörungstheoretiker abgetan. Wer die Arena mit Daniele Ganser gesehen hat, kommt vielleicht auf die Idee, seine Bücher zu lesen. Er beschreibt ausführlich, wie wir belogen und betrogen werden. Seit 40 Jahren lebe ich ohne Tageszeitung, Radio und Fernseher und bin dennoch informiert. Wenn wir diese entsorgen, bleibt uns Zeit zum Lesen, und wir können unsere Energie für positive Projekte verwenden.

Elsi Reimann, Bärau

Die Initiative «Für demokratische Mitsprache – Lehrpläne vors Volk!» soll in der Tat Lehrpläne unter demokratische Kontrolle und Grossratsbeschluss bringen und die Geheim-Gremiums-Beschlüsse am Volk vorbei (wie beim Lehrplan 21) beenden! Das hat nun mit politisieren nichts zu tun. Politik in einer Demokratie betrifft die öffentlichen Belange und die Wissensbildung des Volkes, und die Volksschule ist noch immer eine Bildungseinrichtung für das Volk und wird auch von diesem finanziert. Darum sollen neue Lehrpläne vom Kantonsparlament und vom Volk legitimiert werden und nicht wie beim Lehrplan 21 vom Erziehungsdirektor im undemokratischen Alleingang genehmigt werden. Das wird Sicherheit anstatt Unruhe ins Bildungswesen bringen! 

Elmar Filipot, Rüegsauschachen

Die Idee Schweiz ist die Respektierung und das Wohlwollen der Vielfaltskultur im Wissen, dass es nur so eine Ganzheit geben kann, die tragfähig, gerecht, freiheitlich und innovativ gestaltet und weiter entwickelt werden kann. Jedes einzigartige Individuum, also alle Menschen, können erst dann das Optimale für die Ganzheit beitragen, wenn auch sie mittragen können und mitgetragen werden. Dazu braucht es eine öffentliche unabhängige Informations- und Diskussionskultur, die frei ist gegenüber Wirtschaft, Geld, Religion,Wissenschaft und Macht. Die No-Billag-Initiative fördert die Milliardär--Lautschreier. Gerade die Bauernfamilien brauchen zuvorderst diese unabhängige Diskussionskultur, zum Beispiel mit der Frage, weshalb der stetige hohe Einkommensverlust der letzten Jahrzehnte in der Landwirtschaft im Gleichschritt mit der Zunahme auf dem Konto von Christoph Blocher erfolgte. Mehr Globalisierung? Mehr Freihandel? Weniger Grenzschutz?

Michel Seiler, Grossrat, Trubschachen

Mit den Radio- und Fernsehgebühren werden nicht nur die Fernseh- und Radiostationen der SRG sondern auch 34 private Lokalradios und TV-Stationen mitfinanziert. Darunter auch «Neo1» und «BeO». Wer Ja sagt zur Initiative, gefährdet direkt Arbeitsplätze im Emmental. Bei den Jungen kommt die Initiative gut an, da sie die Medien anders nutzen. Mit der gleichen Logik könnte alles in Frage gestellt werden, das keinen persönlichen Nutzen bringt: zum Beispiel Steuern für die Schule für Kinderlose. Dank den Gebühren kann die SRG TV-Programme für die Romandie, die italienische Schweiz und die Rätoromanen produzieren. «No-Billag» ist eine Ohrfeige für die sprachlichen Minderheiten in unserem Land. Fernsehen machen ist kostenintensiv; allein mit Werbung lässt sich nie ein gutes und unabhängiges Programm produzieren, nicht einmal für die Deutschschweiz. Die Initiative gefährdet nichts weniger als den Zusammenhalt der Schweiz. «Von allen guten Geistern verlassen» – so hat es Hans Schüpbach in der letzten «Wochen-Zeitung» auf den Punkt gebracht. Wie aber Elsi Reimann in ihrem Leserbrief von der CIA direkt einen Haken zur SRG schlägt und damit für ein Ja zu «No-Billag» wirbt, ist schlicht Blödsinn!  



Charlotte Alfirev, Langnau
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