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Am Makerspace-Tag standen nicht die Bücher im Mittelpunkt

Am Samstag fand in der Regionalbibliothek ein Makerspace-Tag statt, ein Selber-mach-Tag. Die Jugendlichen konnten einen 3D-Drucker ausprobieren und Kurzfilme drehen.

Obwohl die Regionalbibliothek in der Dorfmühle in Langnau sich nicht über mangelnde Leserschaft zu beklagen hat und gut 4000 Kunden zählt, wollte sie, wie das andere Bibliotheken auch schon getan haben, besonders den Kindern etwas Neues zum Ausprobieren anbieten. 25 angemeldete Kinder ab der dritten Klasse konnten in Begleitung eines Erwachsenen an vier verschiedenen Posten ausprobieren und experimentieren. 

Riesenauswahl an Materialien

Angeboten wurden 3D-drucken, einen eigenen Trickfilm drehen, T-Shirt bedrucken oder Robotics programmieren. Da dazu recht teure Geräte benötigt werden, über die kaum ein Privathaushalt verfügt, war die Gelegenheit günstig, es mal zu versuchen. Am Posten Stop-Motion konnte selber ein Trickfilm gedreht werden. Für Lara war sofort klar, dass sie hier mitmachen wollte. Sie sagte: «Das wollte ich schon immer mal ausprobieren. Es macht Spass, eine eigene Story zu verfilmen.» Eine Riesenauswahl an verschiedensten Materialien zur Set-Kreation standen zur Verfügung. 

3D-Schlüsselanhänger

Am nächsten Posten wurden die Kinder in die spannende Welt des 3D-Druckens eingeführt. Jedes Kind konnte einen Schlüsselanhänger selber gestalten. Zuerst wurde das Objekt auf Papier gezeichnet, dann am PC genau eingegeben und schlussendlich der 3D-Drucker programmiert. Loic wählte diesen Posten, weil er, wie er sagte, «mit dem 3D-Drucker etwas Dreidimensionales herstellen kann, nicht nur Flaches». 

In einer anderen Ecke der weitläufigen Bibliothek stand ein Plotter zum T-Shirt bedrucken. Jelena erzählte: «Dieser Posten spricht mich am meisten an. Wir gingen extra ein T-Shirt kaufen, um es hier zu bedrucken. Das finde ich spannend und es macht Spass, auch das Zeichnen gefällt mir gut.» Auf das T-Shirt kam eine von Sternen umringte Ananas. Auch hier wurde das gewünschte Sujet zuerst von Hand auf Papier gezeichnet, anschliessend fotografiert, am Computer bearbeitet und schlussendlich die Folie mit dem Plotter ausgedruckt und aufgebügelt. 

Passend für Technik-Fans

Am Posten vier erfuhren die Kinder, wie man Computer-Autos programmiert, die Robotics. Das war für Technik-Fan Kian genau das Richtige. Es galt, die Robotics für die zu befahrende Strecke oder Figur möglichst genau zu programmieren. 

Der Makerspace-Tag stiess auf viel Interesse. Ob dieses Angebot aber zu einem festen Bestandteil der Bibliothek werden kann, wird sich zeigen.

22.11.2018 :: Anna-Katharina Flükiger

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