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Deborah Beer aus Eggiwil wird erst im Schlussgang gestoppt
Deborah Beer aus Eggiwil wird erst im Schlussgang gestoppt Frauen- und Meitlischwingen:

Zum ersten Mal fand in Kandersteg ein Frauen- und Meitlischwingfest statt. Trotz durchzogenem Wetter war das Fest mit 900 Zuschauern ein Erfolg.


 

133 Teilnehmerinnen und Teilnehmer  stiegen in Kandersteg in die Zwilchhosen. Die Schwingerinnen und Schwinger zeigten auf den drei Sägemehlringen packende Kämpfe. Die Teilnahme von zwei Austauschsportlerinnen aus Mexiko, welche sonst «Lucha-Libre»-Kämpfe (Mexikanisches Wrestling) bestreiten, sorgte zusätzlich für Unterhaltung. Sie wurden den ganzen Tag von einem Fernsehteam begleitet, wurden in kurzer Zeit in die Facetten des Schwingens eingeführt, konnten doch den einen oder anderen Gang für sich entscheiden und machten eine gute Figur im Sägemehl. Bei den Aktiven konnte sich Michelle Brunner aus Rieden gegen Franziskia Ruch aus Frutigen durchsetzen. Für Brunner war das somit
der zweite Festsieg. Den drei Damen des Entlebucher Frauenschwingklubs, Alessia Zihlmann und Alexan-dra Emmenegger aus Schüpfheim und Fränzi Scherer aus Escholzmatt lief es nicht gerade nach Plan: Alle drei
landen in den hinteren Rängen. 

Fünf Zweige für die Meitli

Besser lief es der Eggiwilerin Deborah Beer, sie kämpfte sich mit einem gestellten und vier gewonnenen Gängen direkt in den Schlussgang. Dort allerdings traf sie auf Melissa Suchet aus Grandvillard. Für Suchet war es die erste Schlussgangteilnahme, die sie wohl so beflügelte, dass sie Beer mittels Kurz-Hüfter zu Boden brachte und dort mittels guter Bodenarbeit nach 3:30 Minuten den Gang für sich entschied. Ebenfalls in die Meitli-1-
Zweigränge kämpften sich Angelina Wüthrich aus Flühli und Tanja Wid-mer aus Affoltern. 

Bei den jüngeren Mädchen (Meitli 2) schafften es Laura Künzi aus Escholzmatt und Lena Wicki aus Sörenberg in die Zweig-Ränge.

 

27.06.2019 :: egs./opk.
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