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Die Saison der grossen Veränderungen
Die Saison der grossen Veränderungen Hornussen:

2019 wird die Saison der Veränderungen: Unter anderem werden sämtliche Ligen verkleinert. Zudem ändert sich die Kommunikation des eidgenössischen Hornusserverbandes.

«Mit dem Ende der Zeitschrift ‹Schwingen Hornussen Jodeln› musste ein neues Kommunikationskonzept her», erklärt Bruno Ryser vom eidgenössischen Hornusserverband. Sie hätten schon mit dem Umstieg auf die elektronischen Medien begonnen. So betreiben die Hornusser zwei Apps, hauptsächlich für die Resultate-übermittlung. «Das haben die meisten gut akzeptiert, deshalb fühlten wir uns bestärkt den elektronischen Weg weiter zu gehen», führt Ryser aus. Einerseits hat der Verband eine neue Website, die mit viel Nachrichten und Berichten der Vereine gefüllt wird. Dann gibt es eine Facebook-Seite und für das jüngere Publikum betreibt der Verband gar einen Instagram-Kanal. Als vierte Kommunikationsmöglichkeit fungiert weiterhin eine der Apps, die das Neuste als Push-Mitteilung verbreite. Bruno Ryser hat auch eine Lösung für das ältere Semester, das nicht online ist: «Nach wie vor werden wir die Berichte sammeln und periodisch ausdrucken. Ungefähr 100 Adressaten erhalten die Berichte in Papierform».  

 

Verkleinerte Ligen

Diese Saison bringt in der Schweizermeisterschaft eine Änderung: Die Ligen werden auf die Saison 2020 verkleinert. Das heisst, dass in der NLA vier und in der NLB und den tieferen Ligen jeweils fünf Mannschaften absteigen werden. Mit je einem Aufsteiger pro Gruppe werden in der Saison 2020 in den beiden höchsten Ligen je 14 Mannschaften an den Start gehen. Von der 1. bis zur 4. Liga werden die Gruppen den zwölf Teams angehören. In der 5. Liga schliesslich, werden die restlichen Mannschaften in gleichmässige Gruppen eingeteilt.   

Höchstetten ist und bleibt Favorit 

In der Nationalliga A geht Titelverteidiger Höchstetten als Favorit ins Rennen. Wäseli, Zuchwil, Bern, Utzigen und Wasen-Lugenbach kommen dem letztjährigen Meister, was die Schlagstärke anbelangt, am nächsten.  

Bei den Abstiegskandidaten ist es nicht minder spannend: Von der Papierform her drohen Lyssach, Aufsteiger Wichtrach, Rüdtligen-Alchenflüh, Gerlafingen-Zielebach und Lyss die grösste Abstiegsgefahr. Das Risiko, dass es eine arrivierte Mannschaft erwischt ist diese Saison mit vier Absteigern viel grösser als sonst. Dementsprechend betont die neue Sekretärin von Wasen-Lugenbach, Christine Strahm, dass das Saisonziel der Mannschaft sei, den Ligaerhalt zu schaffen. Auch die Wiederaufsteiger aus Biglen-Arni sind sich bewusst, dass diese Saison alles andere als einfach werden wird.

Die NLB-Mannschaften aus der Region der «Wochen-Zeitung» blasen ins gleiche Horn; es sei heuer schwierig mit der Liga-Verkleinerung und sie streben alle einen ligaerhaltenden Platz im vorderen Drittel der Ränge an. In der Gruppe 1 könnten Röthenbach und Zäziwil zu den Herausforderern gehören, während Oberdiessbach auf dem Papier eher zu den Schlagschwächeren zu zählen ist. In der Gruppe 2 gehört Rüderswil sicher zu den meistgenannten Aufstiegskandidaten, wobei aus der Region auch Schüpbach ein Wörtchen mitreden könnte. Am Schluss gelte es aber, nebst allen Ambitionen darum, das Ries mit Freude zu betreten und auch die Kameradschaft zu pflegen, wie die Ansprechpersonen mehrerer Vereine erklären. 

11.04.2019 :: Olivia Portmann
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