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E Husierer het mit sim Läbe zaut
Vo früecher:

Im Juni 1884 het e junge Süd-tyroler Husierer vo Hof zu Hof sis Glück versuecht mit em Handu vo Churzware. Das sy Schuehbängle, Chötteli, Chnöpf – auso aues, wo me öppe o aus «Mercerieware» bezeichnet. Dä Mano het aber Chöschte wöue spare u het z Signou ke Aamäudig gmacht – was är natürlich hät söue. 

Im Hälischwang het dä Husierer amene Bueb e Uhrechötti verchouft. D Mueter gseht das u chunnt use u wott, dass dr Husierer dä Chouf rückgängig macht. Da nimmt dä aber e Revouver füre, bedroht die Frou, wo natürlech möögget vor Chlupf. Ihre Maa, dr Fritz Mosimaa, chunnt o cho z seckle u mit ihm no dr Chnächt. Zäme schlö si dr Husierer zäme u bringe dä ufe Polizeiposchte uf Langnou. Wo si dä Husierer dr Polizei heige übergä, heig dr Chnächt däm Husierer no einisch e rächte Chlapf gää – das isch de eine z viu gsy: Dr Husierer isch churz drufache gstorbe. Die Sach het de e Prozäss gää, wiu dr Vater vom Husierer die beide het aazeigt: Dr Buur u dr Chnächt hei schlussändlich für je föif Tag is Chefi uf Langnou müesse.  

Itz hani no öppis angersch us dr Region Hälischwang: Ufem Land, wo hüt ds meischte zum Heimet Bühl ghört, isch früecher e Waud gsy, dr Fuhre-waud. Das isch sone lockere Waud gsy, mit Loubböim u Mätteli drin. Das Land het im Jahr 1679 zu verschidene Höf ghört; zum Hälischwang, zu Bämbrunne u zum Bruchbüeu. Dennzumale hei die drei Bure das aber nicht ufteilt, sondern si hei e Aumändbrief la schrybe u hei das Gebiet zämethaft bewirtschaftet. Nid nume d Böim sy vo Wärt gsy, nei o dr Bode. Me het nämlich im Verhäutnis vo dene Burehöf chönne Söi i Waud schicke. Die hei d Eichle, d Buechnüssli u d Schwümm gfrässe. Me het nid für nüt aube gseit: Unger de Eiche wachse die beschte Schinke. Speter het me de die Eiche u Bueche umglaa, für dert die schnäu wachsendi Tanne z setze. Drmit isch dr Bode weniger Wärt gsy u me het das nümme für d Eichlemascht chönne nütze. 

Wo me 1831 ds Schueuhus vo Hälischwang het müesse vergrössere, hei d Bure beschlosse, dass me das im Aumändland chönn mache. Entschide hei aber nid die drei Bure, woni wyterobe erwähnt ha – denn sy 61 Bure beteiliget gsy. 

Dert, wo hüt ds Schueuhus steit, isch im 1818, wo me das Huus het bout, no Waud gstange. Dr Aumändwaud isch genau bis hinger ds Schueuhus gange! 1818 het das Waudstück, wo ds Schueuhus isch druf cho, amene Naguschmied Rupp ghört. Dä het das de Gmeinde Signou, Louperschwiu u Rüederschwiu verchouft. Vertraglech greglet isch de o gsy, dass d Gmeinde, die zwe dickschte Böim müesse umlaa u d Trämmle uf ihrer Chöschte i d Sagi uf Schüpbach schleipfe!.


08.08.2019 :: Hans Minder, Lokalhistoriker
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