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Gefragt: Fakten statt Unterstellungen
Leserbrief:

Replik auf Leserbrief «Jetzt ist Klartext gefragt» in der «Wochen-Zeitung» vom 3. Oktober 2019.

Wir gehen mit dem Leserbriefschreiber einig, dass Fakten gefragt sind. Die haltlosen Unterstellungen, wie sie vom Leserbriefschreiber Reinhard aufgetischt werden, sind jedoch völlig fehl am Platz. Denn Fakt ist, dass wir uns vom Nein-Komitee immer für eine massvolle Sanierung und Erweiterung der Schulanlagen ausgesprochen haben; beispielsweise in unserem Flugblatt zur ersten Kreditvorlage. Ein Blick in die Rechnung und den Finanzplan der Gemeinde Rüegsau zeigt, dass Fakt ist, dass inskünftig für die ordentlichen und zusätzlichen Abschreibungen rund 1,2 Millionen Franken aufgewendet werden müssen. Dies entspricht drei Steuerzehnteln. Der Verweis auf diese Tatsachen hat mit Angstmacherei nichts zu tun.

Fakt ist im Weiteren, dass mit dem überteuerten Projekt das Schuldenwachstum zu einer pro Kopfverschuldung von über 5000 Franken führt, womit die Gemeinde Rüegsau zu den höchstverschuldeten Gemeinden im Kanton Bern zählen wird.

Fakt ist letztlich auch, dass die sogenannten Altherren zusammen mit ihren damaligen Kolleginnen und Kollegen mit einem durchdachten Schulstandortkonzept den Erhalt des Schulhauses
Rüegsbach ermöglicht haben.
Die Sanierung dieses Schulhauses unter Federführung eines ortsansässigen Architekten anstelle eines Neubaus auf Land des Lesebriefschreibers wurde denn auch klar befürwortet. 

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10.10.2019 :: Peter Dubach, Ernst Marti, Rüegsauschachen
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