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In der ersten Stärkeklasse kassiert Favorit Wasen eine Nummer
In der ersten Stärkeklasse kassiert Favorit Wasen eine Nummer Hornussen:

Am Emmentalischen Hornusserfest in Wasen setzten sich nicht alle Favoriten durch. Biglen-Arni A musste sich mit Rang zwei begnügen. Zu überzeugen wusste Oberdiessbach A.

Bei einwandfreien äusseren Bedingungen trafen sich am Samstag die Hornusser der ersten und zweiten Stärkeklasse zum sportlichen Stelldichein in Wasen. Am Sonntag waren die Hornusser der dritten und vierten Stärkeklasse dran, bei etwas angenehmeren Temperaturen und klarerem Himmel. 

 

1. Stärkeklasse: Favorit nicht vorne

Der Veranstalter des Emmentalischen und nach den Leistungen in der Meisterschaft grosse Favorit, Wasen-Lugenbach A, trat nicht in Bestbesetzung an und verabschiedete sich schon früh mit einer kassierten Nummer aus der Entscheidung. Das gleiche Schicksal ereilte auch Heimiswil A. Besser als diese beiden machte es das ebenfalls zum Favoritenkreis zählende Biglen-Arni A, welches die Rangliste am Mittag mit 628 Punkten und einem Punkt Vorsprung auf Rüderswil A anführte. Dicht dahinter folgten Lyssach mit 622 Zählern vor Zäziwil-Reutenen A und dem eher unter den Erwartungen gebliebenen Gerlafingen-Zielebach A, welche 22 respektive 28 Zähler Rückstand auf die Führenden aufwiesen. Alle anderen Mannschaften hatten 60 und mehr Punkte Rückstand und kamen für den Festsieg nicht mehr in Frage. Im Ausstich startete Biglen-Arni verhalten und lag mit 571 Punkten unter den Erwartungen. Gerlafingen-Zielebach lief es wesentlich besser und mit 611 Punkten überholten sie die Führenden bereits nach dem zweiten Durchgang um 10 Punkte. Die übrigen Mannschaften der Spitzengruppe schlugen alle in etwa gleich stark, so dass der letzte Umgang über die Rangierungen entscheiden musste. Dort lieferte Biglen-Arni mit 595 Punkten eine ordentliche, jedoch keine Spitzenleistung ab. Die Unteremmentaler von Gerlafingen-Zielebach ihrerseits vermochten sich zu steigern und schlugen 631 Punkte. Das Total von 1840 Punkten reichte schlussendlich, mit 47 Punkten Vorsprung auf Biglen-Arni, zum verdienten Festsieg. 

 

2. Stärkeklasse: Favorit behält Nerven

Bis zum Mittag fehlte Favorit Oberdiessbach fünf Punkte auf Mitfavorit Steinen bei Signau A, welches 571 Punkte totalisierte. Dahinter lauerten mit Zauggenried-Kernenried A (543), Stalden-Dorf A (537) und Unterfrittenbach-Emmenmatt A (536) drei Mannschaften innerhalb von sieben Punkten auf einen Ausrutscher der beiden Führenden. Kronfavorit Oberdiessbach zeigte am Nachmittag eine regelmässige Leistung und sicherte sich am Schluss mit 1665 Punkten und über 40 Punkten Vorsprung auf alle Verfolger den Festsieg. 

 

3. Stärkeklasse: Zum Sieg ohne Nummer

Nur vier Gesellschaften überstanden den Vormittag ohne Nummer. Heimiswil B mit 496 Schlagpunkten traf auf Wiler, das nur zwölf Punkte weniger auf dem Konto hatte. Ein spannendes Spiel um den Festsieg durfte erwartet werden. Auf dem zweiten Ries kämpfte eine der Gastgebermannschaften, Wasen-Lugenbach C, um eines der begehrten Trinkhörner. Mit 462 Schlagpunkten distanzierten sie das viertplatzierte Aefligen bereits um 128 Schlagpunkte. Die Mannschaften Busswil, Rüegsau-Affoltern A, Thalgraben und Lyssach C hatten je eine Nummer und mussten so auf einen Patzer des Spitzenquartetts hoffen, um noch ein Trinkhorn gewinnen zu können.

 

4. Stärkeklasse: Knappes Spitzen-Duell

In der vierten Stärkeklasse waren gar nur drei Mannschaften noch ohne Nummer. In Führung lag das Team von Oschwand-Biembach B mit 402 Schlagpunkten, gefolgt von der Mannschaft von Bigel-Goldbach mit 362 Schlagpunkten. Als letztes Team ohne Nummer klassierte sich Steingrube-Zimmerberg mit 326 Punkten auf dem dritten Zwischenrang. In Lauerstellung auf Rang vier lag Zäziwil-Reutenen C mit einer Nummer und 360 Punkten. Am meisten Schlagpunkte, nämlich 411, hatte nach dem Anhornussen die Hornussergesellschaft Ilfis auf dem Konto. Da sie sich aber bereits drei Nummern schreiben lassen musste, lag sie zwischenzeitlich nur auf Rang sieben.

22.08.2019 :: egs./opk.
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