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Kein Rückschlag, sondern entscheidende Konstanz
Moto2-WM2019 mit Tom Lüthi: Um lediglich 0,337 Sekunden hatte Thomas Lüthi als Vierter am letzten Sonntag beim Grand Prix von Spanien das Podest verpasst. Rund zweieinhalb Sekunden fehlten dem Kalex-Piloten in Jerez auf den nun bereits dreifachen Saisonsieger der Moto2-Klasse, auf Lorenzo Baldassarri. Es sind Fakten, die einem Rückschlag Lüthis gleichkommen. Aber der in diesem Jahr bereits in Austin/Texas (USA) siegreiche Emmentaler hat in seiner Karriere schon mehrmals betont, dass Konstanz über eine Saison und im Kampf an der Spitze zwingend notwendig sind. Lüthi ist in der zweithöchsten Klasse der Motorrad-WM neuer erster Verfolger von WM-Leader Baldassarri, auch, weil er weiss, wann es genug ist. «Zum Schluss hat es heute nicht ganz gepasst. Ich hatte Probleme mit dem Vorderrad und war nicht ganz in der Lage, anzugreifen. Dieser vierte Platz ist verdammt wichtig für die Meisterschaft», erklärte Lüthi nach der Zielflagge zum Spanien-GP. «Ich bin sehr froh über die 13 Punkte, die ich mir sichern konnte.»
Die 17 Zähler Rückstand auf Baldassarri sind keine Welt, zumal in der laufenden WM noch 15 Grand Prix anstehen. Dass Jerez kein einfaches Pflaster für Lüthis Team Intact GP sein würde, wusste auch Teamchef Jürgen Lingg: «Bereits während der vielen Tests hier im Winter waren wir nicht unbedingt überragend. Tom hat einen super Job gemacht. Er hat das Maximum aus sich herausgeholt. Genauso muss man das machen, wenn es mal an einem Wochenende nicht so gut läuft.» Auch Lüthis Teamkollege, der Deutsche Marcel Schrötter, kam weniger gut als diese Saison üblich über die Runden. Er wurde nur Fünfzehnter und belegte damit erstmals bei einem GP der laufenden Moto2-WM einen Platz ausserhalb der Top 5. 

 

• Nächster GP: am 19. Mai in Le Mans (Fr).



09.05.2019 :: Werner J. Haller
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