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Michael Moser im «Königscamp»
Michael Moser im «Königscamp» Schwingen:

Bereits zum siebten Mal fand in der vergangenen Woche das Jungschwingerlager «Königscamp» in Wildhaus statt. Mittendrin war ein 14-jähriger Emmentaler.

Unter den 70 teilnehmenden Kindern im Alter zwischen zehn und fünfzehn Jahren war mit Michael Moser vom Schwingklub Zäziwil auch ein Emmentaler Nachwuchstalent vertreten.   Der erst 14-jährige Moser, welcher in seiner bisherigen Jungschwingerkarriere bereits mehr als 115 Zweige herausschwang und nicht weniger als 33 Kategoriensiege verbuchen konnte, zeigte sich hocherfreut über die neuerliche Teilnahme. «Bereits zum vierten Mal darf ich nun an diesem Lager teilnehmen. Es ist immer wieder aufregend, mit diesen Topschwingern zu trainieren. Vor allem über den Besuch von Matthias Sempach freute ich mich besonders, aber natürlich war in diesem Jahr auch die erstmalige Teilnahme von Pirmin und Marco Reichmuth ein besonderes Highlight.» In der Tat, die erwähnten Spitzenschwinger wussten die anwesenden Jungschwinger jeweils zu begeistern und hatten auch selber grossen Spass an den Übungseinheiten.

 

Königliche Tipps

«Von Schwingern wie Sempach kann man natürlich immer viel profitieren. Auch wenn ich die meisten Schwünge bereits kannte, so gab er mir doch noch den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg.» Dies die Einschätzung von Moser zum Training mit dem zurückgetretenen Schwingerkönig. Nebst Sempach und den Gebrüdern Reichmuth waren die Eidgenossen Stefan Burkhalter sowie Patrick Räbmatter zugegen. Zudem feilte der ehemalige Spitzenschwinger Gerry Süess während einer Trainingseinheit an der Fitness.

Neben dem Schwingtraining wurden auch weitere Aktivitäten angeboten. Der Besuch im Freibad machte ebenso viel Spass wie andere polysportive -Aktivitäten in der nahegelegenen Turnhalle. Auch das Abendprogramm hatte es in sich. Neben dem Vortrag von Kampfrichterchef Peter Ackermann oder dem Referat von Manuel Röösli, Redaktionsleiter der Schwingerzeitung Schlussgang, durfte auch der traditionelle Ausflug auf die Gamsalp zum gemeinsamen Grillen und der anschliessenden Wanderung zurück zum Bergrestaurant Oberdorf nicht fehlen. 

 

Überregionale Freundschaften

Für den Höhepunkt der Abendaktivitäten waren jedoch die ältesten der teilnehmenden Jungsschwinger selbst verantwortlich. Im Auftrag des Leiterteams mussten diese ein Schwingfest organisieren. Michael Moser nahm dabei einen Sitz in der Einteilung ein. Kurz vor dem Eindunkeln waren die zwei Kategoriensieger in einem sehr gut organisierten Wettkampf bekannt. Wichtiger als das Resultat war jedoch die äusserst kameradschaftliche Stimmung unter den Athleten. Daher war auch die Schlussanalyse vom Emmentaler Michael Moser durchwegs positiv. «Das Schönste an dieser Woche waren sicher die Freundschaften, welche bereits bestanden oder neu geknüpft wurden. Es ist super, solche überregionale Kameradschaften zu haben. Wir hatten sehr viel Spass zusammen und ich hoffe, dass ich auch bei der nächsten Ausgabe des Königscamps wieder am Start sein kann.»

08.08.2019 :: René Willener
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