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Niemand zu klein, ein Rennfahrer zu sein
Niemand zu klein, ein Rennfahrer zu sein Rad:

Zum dritten Mal fand in Oberburg die «Speichä-Chiubi» statt. Gross und Klein konnten sich auf ihren Velos rund um das Schulhausareal auf der Bikestrecke messen.

Die zwei Kilometer lange Rundstrecke mit 65 Höhenmetern sorgte für Begeisterung bei den Fahrern. Innerhalb des Bauhauscups mussten sie dabei in einer möglichst guten Zeit mehrere Hindernisse überwinden und über Stock und Stein fahren. Für die verschiedenen Altersgruppen gab es unterschiedliche Kategorien. Das Kids-Race konnten alle zwischen sieben und 16 Jahren in der dafür vorgesehenen Altersgruppe bestreiten. Die Erwachsenen konnten an der BOE-Meisterschaft teilnehmen.

 

«Wir kommen nächstes Jahr wieder»

Die Fahrer schossen mit hochkonzentrierter Miene an den jubelnden Zuschauern vorbei. Verschwitzt, aber mit einem Lächeln im Gesicht sahen die Biker sichtlich glücklich aus. Mit dabei waren auch die Biker der Kategorie «Rock Giele» Joel Stettler und Kimi Arni. «Wir sind hauptsächlich aufgrund des Rennes hier, es ist auch ein Pflichtrennen von unserem Verein RV Ersigen», sagten beide. Den schwierigsten Abschnitt fanden sie den Anstieg an einem steilen Hang. Um diesen gut zu bewältigen und die Strecke kennenzulernen, waren Joel Stettler und Kimi Arni schon am Mittwoch nach Oberburg gekommen, um zu trainieren. Auch die Geschwister Steffen (Leonie, Cyrill und Luca) fanden die Strecke super und wollen nächstes Jahr auch wieder dabei sein, trotz langer Anfahrt von Saanen her: «Es hat riesigen Spass gemacht, nur schon die erste Rampe heraufzukommen war schwierig», erzählten die Kinder mit einem Strahlen im Gesicht. Zufrieden dürfte auch die  Einheimische Michelle Beer sein, die in ihrer Kategorie «Rock Modi» in einer Zeit von 38.02 ganze sechs Runden absolvieren konnte.

«Die Strecke ist nicht einfach», erklärte Karina Niederhauser, OK-Präsidentin der «Speichä-Chiubi». «Weil die Teilnehmer sich erst vor Ort anmelden können, ist es für uns vom OK schwierig abzuschätzen, wie viele kommen werden», meinte sie. Dennoch seien die Freude und die Begeisterung beim OK, bei den Zuschauern und bei den Sportlern auch nach der dritten Ausgabe ungebrochen. Kein Wunder, ist der Anlass doch gut organisiert. Nebst der Verpflegung ist auch die Sanität aufgeboten, die zum Glück nicht viel zu tun hatte.

 

«Pfüderis» am Start

Der Verein Dorffeste Oberburg hat auch an die Kleinsten gedacht. In den Kategorien «Pfüderi mit Pedal» oder «Pfüderi ohne Pedal» konnten Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren einen kleinen Rundkurs fahren. Unter viel Jubel und Beifall hatten die Kleinsten sichtlich Spass mit ihren Laufrädern. Und damit am Schluss niemand von ihnen traurig war, gab es für alle eine kleine Medaille.   

 

22.08.2019 :: Stefanie Siegenthaler
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