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Oberdiessbach und Schafhausen steigen auf
Oberdiessbach und Schafhausen steigen auf Hornussen: Sowohl in Oberdiessbach wie auch in Schafhausen konnte der Aufstieg in die NLA erst nach dem letzten Spiel gefeiert werden. Nach der Spannung war die Freude gross.

Ein bisschen Spielglück hätten sie schon gehabt, gibt der Oberdiessbacher Mannschaftsführer, Peter Lüthi, zu: «Aber im Gegensatz zur letzten Saison, haben wir heuer einen Schritt vorwärts gemacht.» Statt verbissener zu trainieren, habe Lüthi von der Mannschaft verlangt, effizienter, dafür mit Freude dran zu bleiben, denn es bringe nichts, jeden Abend Dutzende Schläge zu üben. «Im Spiel hat man auch nur zwei Chancen, darum müssen die sitzen.»

Saubere Arbeit im Ries

Mit der Konzentration der Mannschaft auf einen bestimmten Trainingsabend habe man auf jeden Fall Fortschritte gesehen. Umso schöner sei es, dass die A-Mannschaft aus Oberdiessbach nun schon diese Saison die Früchte der Arbeit ernten könne, bestätigt auch der Präsident Roland Lüthi. «Wir haben unsere Punkte ganz klar im Ries geholt», analysieren die beiden Vorstandsmitglieder, Roland und Peter Lüthi die Stärke der Oberdiessbacher. Dass es direkt diese Saison mit dem Aufstieg geklappt hat, sei umso schöner. Denn heuer wurden die oberen Ligen auf je 14 Mannschaften pro Gruppe dezimiert, damit die Meisterschaft nächstes Jahr vor den Sommerferien zu Ende gespielt werden kann. Das heisst also, dass mehr Mannschaften als üblich absteigen mussten. «Das war uns Oberdiessbacher bewusst und wir haben mit allem gekämpft, was wir hatten, um einen soliden Platz im Mittelfeld zu erreichen – dass es sogleich für den Aufstieg reichen würde, hatten wir hingegen nicht gedacht», räumt Mannschaftsführer Peter Lüthi ein.  «Seit der Einführung der Meisterschaft, wie wir sie heute kennen, war die HG Oberdiessbach noch nie in der NLA, umso toller wurde dieser Erfolg vom Verein, den Angehörigen sowie den Fans gefeiert.» 

Zeigen, dass es kein Zufall war

Lange konnten die Hornusser nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, denn die Festsaison hat schon begonnen: letztes Wochenende mit den zwei Interkantonalen Anlässen in Gossau und Herzogenbuchsee, kommendes Wochenende geht es weiter mit dem Emmentalischen in Wasen.  Dabei wollen natürlich auch die Oberdiessbacher zeigen, dass ihr Aufstieg nicht nur Zufall war.  

Wie sich die HG Oberdiessbach dann nächste Saison inmitten der schlagkräftigen NLA-Mannschaften metzgen wird, werde sich dann zeigen, meint Roland Lüthi. Klar sei, dass die A-Mannschaft aus Oberdiessbach auch in der obersten Liga mit ihrer sauberen Riesarbeit die Punkte holen will.  


 

Schafhausen kassierte keine einzige Nummer

Während 14 Spielen hat die A-Mannschaft der HG Schafhausen kein einziges Nummero schreiben müssen. Das ist einer der Gründe, wieso die Mannschaft nun ebenfalls in die NLA aufsteigen kann. Schon vor der letzten Partie war klar, dass die Schafhauser nur noch zwei Punkte benötigten. Würden sie also ihr Ries sauber halten können, wäre der Aufstieg definitiv. «Es war ein Spiel wie jedes andere auch. Alle blieben ruhig und jeder wusste, was zu tun war.» Als dann nach dem Spiel die Fans das Ries stürmten, sei erst allen bewusst geworden, was man geschafft habe, erzählt der Präsident Reto Wegmüller. Man wisse auch, was nun auf einen zukomme, sagt Wegmüller. «Rein von den Schlagpunkten her dürften wir es in der Nationalliga A sehr schwer haben.»


 

15.08.2019 :: Olivia Portmann
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