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Was me so aues i aute Zytige fingt
Vo früecher:

Gäng wie meh chame auti Zytige im Internet läse. Bis itz isch das e müehseligi Sach gsy. Me het ir Nationaubibliothek z Bärn müsse e Zytig verlange u de die düreläse u hoffe, dass me das fingt, wo me suecht. Das isch gäng so lang gange u het eigentlich chuum öppis usegluegt. I weiss no, dass i wägem Dorfbrand vo Louperschwiu öppe zäh Zytige ha wöue düreluege u e ganze Tag bi dranne gsy.  Itze isch das eifacher. Me cha via Internet e Begriff ygää wie «Signau» u de chömme aui Artikle, wo irgendwo «Signau» drinn steit. Me cha de no ds gwünschte Jahr aagää u de hoppla George, me cha au die Artikle düresueche. Ei Nachteil hets: Aui Ziviu-

standsnachrichte vo Signouer Bürger chöme so o füre. Es intressiert mi meischtens nid, ob am 8. Dezämber 1895 dr Karl Schüpbach z Thun het es Buebli übercho, wo dr Name «Karl Oskar» het übercho. Scho e chly intressanter isch es, dass dr Schryner Bulacher z Signou e Schrynerlehrling chönnt bruche. Das Inserat isch aber inere Zytig z Basu erschine; es schynt auso, dass me o scho im Jahr 1895 Müeh het gha, gueti Schrynerlehrlinge z finge. I dr genau glyche Zytig het o dr Hafnermeischter Berchtold z Schüpbach e Lehrling für ds Hafnerhandwärch gsuecht. Dr Berchtold het sis Atelier ar hüttige Eggiwiuschtrass 41 gha. Aber o dr Drogischt Schänk vo Signou het hie u da es Inserat la erschine. Är hingäge het ke Lehrbueb gsuecht, sondern Lindeblüete. Wo 1898 z Merlige fasch ds ganze Dorf verbrönnt isch, het me überau gsammlet für das Dorf. O Signouer hei gschpändet. D Fäudschütze hei 100 Franke zämebrunge, das wäre öppe hüt 1200 Franke. Dr Gmeindrat het ono einisch 50 Franke gää u d Chiuchgmein zäme mit dere vo Trachsuwaud 86 Franke. O z läse isch gsy, dass ab em 1. Apriu 1899 zwee nöi Aaschlüss z Signou am Telefonnetz sy i Betrieb gno worde, nämlech eine bim Johann Heiniger im Bäre z Signou u eine bim Jakob Hueber im Thurm z Signou. Dr Notar Althus het im Thuner Wucheblatt la inseriere, wägere Versteigerig im Wildsguetrain am 25. Oktober 1890 bim Johann Ulrich Haldimann. Es heig landwirtschaftlechs Wärchzüüg wie Chärscht, Houe u Gable; aber o Sache füre Waud, zwöi Bett, ei Tisch u zwe Stüeu, ei Chuchischaft, es Miuchbränntli, e Chessu, es Quantum Härdöpfu u Rüebli u sogar ei Geiss z versteigere.  Drmitt hätti miner Byträg über Signou u Schüpbach fertig. Ds Heimatbuech isch am Wärde, es sy aber no ganz Hüüfe Bsüech nötig im Jänner u Horner. Ds Buech sött de im Mei fertig wärde u aui, wo nes Exemplar bsteut hei, überchöme de e Yladig für d Vernissage.  I wünsche schöni Feschttage u  es guets nöis Jahr!

27.12.2019 :: Hans Minder, Lokalhistoriker
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