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Zur Urnenabstimmung vom 19. Mai in Rüderswil «Änderung Zonenplan und Baureglement».

Brauchen wir eine neue Zone für Sport und Freizeitnutzung in Zollbrück? Letzte Woche flatterten die Abstimmungsunterlagen in die Briefkästen. Der Gemeinderat gibt uns die Botschaft, dass die Ballsporthalle im Siedlungsgebiet von Zollbrück liegt, eingebettet zwischen Bahnlinie Langnau–Burgdorf und der Dorfstrasse. Ebenfalls wird uns erklärt, dass das Gebiet eher einem Gewerbegebiet ähnelt und im näheren Umkreis keine Wohnbauten vorhanden sind.

Hallo, liebe Einwohner von Rüderswil, wir sind nicht gegen sportliche Aktivitäten, aber sind an der Zollstrasse, Druckerstutz und Dorfstrasse keine Wohnbauten? Der Lärm dieser Ballsporthalle macht an der Grenze Bahnlinie sowie an der Dorfstrasse nicht halt.

Da die neue Halle in der Breite und Länge sowie die Zuschauerkapazität ebenfalls ausgebaut werden, befürchten wir, dass noch weniger Parkplätze zur Verfügung stehen und es somit noch schwieriger wird, die Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Wir alle können von Glück reden, dass bisher nichts passiert ist. Aus diesem Grund appellieren wir an alle Einwohner von Rüderswil, für diese Zonenplanänderung ein Nein in die Urne zu legen.

Familien Ruch-Schüpbach, Ruch-Gerber, Bärtschi-Schüpbach, Sabrina Ruch, Zollbrück

Bei der kantonalen Volksabstimmung vom 19. Mai zur Änderung des Gesetzes über die Sozialhilfe ist es nicht einfach, wie abgestimmt werden soll. Wieder einmal ist es eine Doppelfrage mit einer Stichfrage. Die Kosten für die Sozialhilfe tragen je zur Hälfte der Kanton und die Gemeinden. Mit ihr sollen Personen für ihren Lebensunterhalt unterstützt werden, die nicht über genügend eigene Mittel verfügen. Aber auch solche, die unverschuldet in finanzielle Not geraten sind. 

Sozialhilfebeziehende werden heute in einem Umfang unterstützt, welcher ihnen teilweise einen höheren Lebensstandard ermöglicht als Personen, die einer Arbeit nachgehen und Lohn erhalten. Genau hier setzt das neue Gesetz des Grossen Rates mit dem Leitsatz an: «Arbeit soll sich lohnen.» Wer arbeitet, seinen Lebensunterhalt selber bestreitet und Steuern bezahlt, soll nicht schlechter dastehen als Sozialhilfebeziehende. Deshalb empfehle ich für die Abstimmung am 19. Mai ein deutliches Ja für die Vorlage des Grossen Rates. Der Volksvorschlag führt meiner Meinung nach zu weit und setzt falsche Akzente, deshalb Nein.


Daniel Zürcher, Emmenmatt

Da den Befürwortern dieses EU-Furzes wohl die Argumente in Sachen Waffen fehlen, wird das Volk mit der «Gefahr: Ausschluss aus Schengen?» erpresst. Tatsache ist: Bei einer Annahme wird die EU gemäss Artikel 17 ermächtigt, alle fünf Jahre die Vorschriften zu verschärfen, bis zur Entwaffnung der Schweizer Bürger. Eine direkte Einmischung in schweizerische Angelegenheiten. Inakzeptabel! Wer glaubt, dass die EU durch den Ausschluss der Schweiz auf unseren Beitrag von 100 Millionen Steuerfranken pro Jahr für den Schengen-Unsinn verzichtet und seine Grenzgänger einer täglichen Kontrolle aussetzen will, der hat noch nichts begriffen. Eine autonome Nation in Europa ist halt ein Stachel im EU-Fleisch. Tragen wir Sorge zu diesem Stachel, unsere Nachkommen werden uns dankbar sein.

Walter Liechti, Lützelflüh


Zum Artikel «Campus Signau 2024: ‹Bauen, was notwendig und finanzierbar ist›» in der «Wochen-Zeitung» vom 11. April.

Das Ganze mal halt! Zuerst muss das Strassen- und Parkproblem zu diesem wunderschönen Campus geklärt sein. Wenn dies nicht befriedigend lösbar ist, muss neu geplant werden.

1. Annahme: 300 Schüler, dazu Lehrer, starten den Unterricht an einem Winter-Schultagmorgen. Es schneit nass, und es ist noch dunkel. Die Mehrzahl der Lehrer reist mit Auto an, 100 Schüler der unteren Schuljahre werden von den Eltern und vom Schultransport hergefahren. Das ergibt schwach gerechnet 80 Autos, die in der gleichen Viertelstunde im Campus umherkurven.

2. Annahme: Wochenende, Sport und Anlässe im Campus und in der gewünschten 3-fach-Turnhalle. In dieser finden parallel drei Unihockey-Matchs statt, macht sechs Mannschaften. Zwei dieser Mannschaften sind mit Cars angereist. Der Catering-Service fährt auch mit gröberen Fahrzeugen vor. Man stelle sich dazu all die Mofas, Fahrräder, Fussgänger vor, und das alles ohne direkte Verbindung zur Umfahrungsstrasse T10, Signau! Unmöglich!


Christoph de Roche, Signau
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