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Als Bürger der Gemeinde Sumiswald wird man als Fussgänger diskriminiert. Ein alter Fuss- und Gehweg zwischen der Eystrasse und Kirchenstalden, welcher sogar auf Google Maps und auf alten Postkarten gut ersichtlich ist, wurde ohne Baupublikation und ohne die Anwohner zu informieren am 26. August 2019 entfernt. Laut der Gemeinde Sumiswald war diese teure Notwendigkeit eine Vorschrift des Kantons Bern. Auf Anfrage beim Kanton Bern hiess es, dass nur ein vergrösserter Warteraum erforderlich gewesen wäre, um den Weg weiterhin bestehen zu lassen.

Trotz zahlreicher Reklamationen von Fussgängern, die den Weg zur Arbeit, Schule und in der Freizeit begehen, ist die Gemeinde Sumiswald nicht einsichtig, den Weg weiterhin zu erhalten und unterhalten. Sie besteht darauf, dass der Fuss- und Gehweg nicht mehr vorhanden sein soll.Wir sind nicht einverstanden, dass der Weg ohne Baupublikation entfernt wurde. Die Benützer dieses Weges hatten nie die Chance bekommen, sich für diesen einzusetzen und ihre Meinung zu äussern.

 

Stellungnahme der Gemeindeverwaltung Sumiswald:

Der Fussverbindungsweg zwischen Kirchstalden und Eystrasse musste von der Gemeinde Sumiswald aus Sicherheitsgründen überprüft werden. Die Kontrolle zeigte auf, dass der Weg für den Fussverkehr zu gefährlich ist und entsprechend aufgehoben werden sollte. Das Strasseninspektorat Emmental teilte diese Meinung. Der Fussverbindungsweg birgt ein sehr hohes Risiko, da die Beleuchtung und der Warteraum fehlen. Der Gemeinde wurde seitens des Kantons empfohlen, die Fussverbindung abzusperren oder gänzlich aufzuheben. Der Gemeinderat hat am 4. März 2019 der Aufhebung zugestimmt, da ihm die Sicherheit der Fussgängerinnen und -gänger sehr wichtig ist. Die durch die Wegaufhebung etwas grössere Gehdistanz von rund 140 Metern vom Fussverbindungsweg bis zum Fussgängerstreifen Nahe der Strassenkreuzung Ey wurde als zumutbar erachtet. Auf eine Publikation der Aufhebung wurde deshalb verzichtet.

einige Fussgänger Sumiswalds Familien Probst, Mägert, Eggimann, Frau Gerber und Herr Eggimann

Leserbrief zum Artikel «5G-Antenne im Kirchturm Zäziwil geplant» in der «Wochen-Zeitung» vom 29. August.

1. No go: Die Antenne soll im Kirchturm versorgt werden, dann sieht man sie nicht. Da ist gewiefte Logik am Werk: Wenn unsichtbare Strahlen von einer Antenne kommen, die man ebenfalls nicht sieht, dann wird dadurch bestimmt auch potenziell gefährliche Strahlung wieder harmlos!

2. No go: Mieteinnahmen in unbekannter Höhe sind zu erwarten. Geld regiert die Welt, nicht die Kirche, dachte ich bisher.

3. No go: «Fast alle Kirchgemeindemitglieder nutzen Mobiltechnologie. Dafür braucht es Antennen. Die Kirchgemeinde kann nicht nur Profiteurin sein.» Und die Mieteinnahmen sind kein Profit?

4. No go, ebenfalls zum obigen Zitat: Werden also den Kirchgemeindemitgliedern die Mobiltelefone verboten, wenn es keine 5G-Antenne geben sollte? Das wäre dann nämlich der logische Schluss aus dieser verwirrenden Aussage. Mobiltechnologie kann man ja auch mit 4 oder sogar 3G wunderbar nutzen.

5. No go: Abklärungen bezüglich der Strahlung «brauchen viel Fachwissen». Mag sein, aber noch viel mehr gesunden Menschenverstand, Feingefühl und Respekt gegenüber der Natur, den Mitmenschen und dem Leben. Alles Dinge, die in dieser Entscheidungsfindung offenbar fehlten – oder, und das hoffe ich, nur bisher unsichtbar sind!

Tamara Hofer, Escholzmatt

Zum Artikel «5G-Antenne im Kirchturm geplant» in der «Wochen-Zeitung» vom 29. August. Zitat von Herrn Gerber: «Wir haben uns auf die Gremien verlassen, welche für die Bestimmung und die Überprüfung der Grenzwerte zuständig sind.» Die Grenzwerte sind aber nicht auf eine Dauerdosis ausgelegt, sie basieren auf Messwerten von wenigen Minuten. Wir werden aber häufig 24 Stunden bestrahlt. Weiter berücksichtigt die Grenzwertfestlegung nur den thermischen Effekt an einem leblosen Körper. Wir alle aber sind lebende Wesen! Das Recht auf Leben und Unversehrtheit ist ein Grundrecht der Menschen. Mit dieser Mikrowellen-Technologie wird dieses Grundrecht massiv verletzt!

Andreas Sommer, Mauer, Sumiswald

Auf unserer Exkursion in Westkanada haben wir mehr als 3000 Kilometer zurückgelegt. Alles ist hier sauber und weitgehend abfallfrei. Hier gibts bekanntlich auf allen Petflaschen eine kleine Depotgebühr. Das hilft.

Nach unserer Rückkehr in die Schweiz sah es anders aus. Im Tannenwald zwischen Utzigen und Biembach gab es auf einer Strecke von 300 Metern in der gleichen Zeit einen ganzen Sack voll Abfall aufzulesen. Bitte nicht mehr! Der Wald und auch das Landwirtschaftsland ist kein Abfalleimer!

Sonja Sollberger Schüpbach und Hans Schüpbach
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