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Ein pauschal besteuerter Geschäftsmann aus Gstaad schuldet dem Kanton Bern 2,5 Millionen Steuerfranken, die in acht Jahren aufgelaufen sind. Im Jahr müsste dieser Mann also rund 312’500 Franken Steuern zahlen. Ein «Trinkgeld» für ihn. Und trotzdem zahlt er nicht. 180 Pauschalbesteuerte wohnen alleine in Gstaad! 

Kunststück, fehlen dem Kanton Bern Gelder für die sozialen Einrichtungen. So beträgt in Grünenmatt die Zahl der Erst- und Zweitklässler 26 Schüler! Das Geld fehlt, um eine zusätzliche Klasse zu eröffnen… 

Ein zweites Beispiel: Letzte Woche habe ich am Postschalter eine CD aus Italien abgeholt. Warenwert inklusive Porto 30.80 Franken. Am Schalter musste ich 25.30 Franken Zollspesen bezahlen. Die Italiener hatten auf dem grünen Zollzettel als Warenwert 106 Euro deklariert! Die Postverzollung antwortete auf meine Beschwerde: «Massgebend sind die Angaben auf dem Paket. Eine Rückerstattung ist daher unmöglich. Nachträgliche Richtigstellungen für die Erhebung von Einfuhrabgaben müssen von der Postverzollung bei der Eidgenössischen Zollverwaltung beantragt werden. Diese berechnet für die Korrektur eine Gebühr von 30 Franken.»


Andreas Reist, Lützelflüh-Goldbach

Zum Beitrag «Petition fordert Wolfsabschuss» in der «Wochen-Zeitung» vom 6. Juni 2019.

Die Schweiz hat im Moment viele dringende Probleme zu lösen. Die paar wenigen Wölfe hierzulande sind da ein völlig nebensächliches Thema.

Die Schafhalter, praktisch nur Hobbybauern, werden in der Schweiz jedes Jahr vom Bund mit 40 Millionen Franken unterstützt. Die Steuerzahlenden können deshalb meiner Meinung nach verlangen, dass Schafhaltende ihre Tiere wolfsicher einzäunen. Die Bauern im Calandagebiet beweisen seit zehn Jahren, dass dies möglich ist.

Durch die in mehreren Kantonen gegründeten Vereine für den Abschuss aller Wölfe haben sich National- und Ständerat einschüchtern lassen. Sie vergessen, dass über 75 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer die Wolfspräsenz befürworten.

Christoph Jakob-Lüthy, Weier

In der Berichterstattung zum Campus Signau wurde über das Bedürfnis der Unihockeyaner geschrieben, dass eine Dreifachturnhalle geschaffen werden soll. Diese Aussage ist falsch.

Um Sportarten wie Basketball, Unihockey, Handball, Faustball, Futsal (Hallenfussball) sowie diverse Disziplinen in Leichtathletik mindestens trainieren zu können, benötigt es ein Spielfeld der Grösse 20 auf 40 Meter. Unsere Vereine benötigen Platz, um ihre Trainings absolvieren zu können, sei es auf einem grösseren Feld oder zur gleichen Zeit auf zwei kleineren Feldern. Die Halle könnte somit für die meisten Sportarten optimal genützt werden und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch mit einer guten Auslastung rechnen. Das Unihockey-Team Schüpbach möchte in Signau Trainings jener Altersstufen abhalten, welche auch vom Campus im schulischen Bereich profitieren können. Meisterschaften und grosse Veranstaltungen sind jedoch nicht vorgesehen.

Wir hoffen, dass durch diese Aufklärungsbotschaft sowohl den Direktbetroffenen wie auch der Bevölkerung und dem Gemeinderat unmissverständlich klar ist, welches Bedürfnis aus sportlicher Sicht vorgelegt wird.

Marco Hirschi für den Vorstand des UHT Schüpbach


Zur Urnenabstimmung vom 19. Mai in Rüderswil «Änderung Zonenplan und Baureglement».

Brauchen wir eine neue Zone für Sport und Freizeitnutzung in Zollbrück? Letzte Woche flatterten die Abstimmungsunterlagen in die Briefkästen. Der Gemeinderat gibt uns die Botschaft, dass die Ballsporthalle im Siedlungsgebiet von Zollbrück liegt, eingebettet zwischen Bahnlinie Langnau–Burgdorf und der Dorfstrasse. Ebenfalls wird uns erklärt, dass das Gebiet eher einem Gewerbegebiet ähnelt und im näheren Umkreis keine Wohnbauten vorhanden sind.

Hallo, liebe Einwohner von Rüderswil, wir sind nicht gegen sportliche Aktivitäten, aber sind an der Zollstrasse, Druckerstutz und Dorfstrasse keine Wohnbauten? Der Lärm dieser Ballsporthalle macht an der Grenze Bahnlinie sowie an der Dorfstrasse nicht halt.

Da die neue Halle in der Breite und Länge sowie die Zuschauerkapazität ebenfalls ausgebaut werden, befürchten wir, dass noch weniger Parkplätze zur Verfügung stehen und es somit noch schwieriger wird, die Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Wir alle können von Glück reden, dass bisher nichts passiert ist. Aus diesem Grund appellieren wir an alle Einwohner von Rüderswil, für diese Zonenplanänderung ein Nein in die Urne zu legen.

Familien Ruch-Schüpbach, Ruch-Gerber, Bärtschi-Schüpbach, Sabrina Ruch, Zollbrück
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