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Die Fritz Blaser AG in Hasle ist das grösste Kieswerk in der Region Emmental und übernimmt mit einem Abbau- und Auffüllvolumen von 100’000 Kubikmeter pro Jahr eine bedeutende Rolle in der Versorgung mit Baustoffen. Seit der letzten Überbauungsordnung 2008 wird die Gemeinde Hasle mit einem Infrastrukturbeitrag von 20 Rappen pro Kubikmeter abgespiesen, während andere Gemeinden der Umgebung seit langem einen Franken und mehr erhielten – auch von der gleichen Unternehmung. Es ist also nicht angebracht, wenn sich das Kieswerk jetzt als grosser Wohltäter für die Gemeinde Hasle darstellt.

Das Kieswerk liegt inmitten von sehr grossen und leicht zu erschliessenden Kiesreserven. Die privilegierte Lage direkt an den Hauptstrassen und mit Bahnanschluss erleichtert die Kiesgewinnung massiv. Wir sind nicht gegen den Abbau der wertvollen Baustoffe. Wir sind aber der Meinung, dass nicht nur für den Abbau, sondern auch für das Auffüllen der Gruben ein Franken pro Kubikmeter angebracht ist. Infrastruktur und Umwelt werden beim Auffüllen und Rekultivieren eher stärker belastet als durch den Aushub.

Deshalb lehnen wir die Überbauungsordnung in der vorliegenden Form ab und erwarten eine entsprechende Anpassung.

Ernst Rüfenacht, Hasle

Zum Artikel «Grosse Schäden durch Wild» in der «Wochen-Zeitung» vom 30. Januar.

Es sollte nicht nur ein Umdenken über den Klimawandel stattfinden, sondern auch ein Umdenken, wie wir Menschen mit den Tieren umgehen. Die seit Jahren chronischen Äusserungen der Forstlobby über die grossen Wildschäden ist nichts anderes, als von der schlechten Bewirtschaftung des Waldes abzulenken. Was macht der Mensch für Schaden am und im Wald und an den Tieren? Er ist sehr wahrscheinlich viel höher. Es gibt keinen anderen Kanton mit Patentjagd in der Schweiz, wo ein Jäger neun Rehe erlegen darf. Die Tiere werden einfach zu Schädlingen abgestempelt. Der Forst sollte mal sein auf Profitgier ausgerichtetes Abholzen ändern und schön brav die Millionen Subventionen vom Steuerzahler einkassieren und das ewige Gejammer über das Wild einstellen. 

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Beat Dubach, Signau

Seit einigen Jahren lebt meine Tochter in der Stiftung Lebensart in Bärau. Da ich nicht Autofahren kann, bin ich auf den ÖV angewiesen. Die Verbindung von Bern nach Bärau ist einfach, da ja ein Anschluss auf den Bus 

besteht. Das schätze ich sehr!
Für die Rückreise wird es jeweils schwieriger, ich müsste fast eine Stunde auf einen Bus warten. Bei schönem Wetter laufe ich gerne der Ilfis entlang zurück nach Langnau. Bei Dunkelheit oder Regen mache ich Autostopp. Meistens hält ein Auto innerhalb weniger Minuten und bringt mich zurück zum Bahnhof. Dabei ergeben sich oft kurze und nette Gespräche. Ich möchte all diesen hilfsbereiten und freundlichen Menschen ein herzliches Dankeschön aussprechen.


Claudia Zurkinden, Bern

Replik auf den Leserbrief  «Gegen Transitplätze» von Michel Seiler in der «Wochen-Zeitung» vom 23. Januar.

Wie kann man gottfriedstutz so intolerant gegenüber alternativen Lebensentwürfen und entsprechenden Jahrhunderte alten Traditionen (das sind keine Gewohnheiten!) sein? Der Gipfel der Frechheit ist aber, dass dieser winzig kleinen Gruppe von
Menschen vom Autor indirekt auch noch unsere Klima- und Verkehrsprobleme in die Schuhe geschoben werden: So ein Quatsch!

Thomas Etter, Thun

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