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Zum Artikel «Iwan Raschle übernimmt» in der «Wochen-Zeitung» vom 11. April.

 

Was sind das jetzt für neuartige Wahl- und Demokratieformen. Da muss ein Gemeinderat aus gesundheitlichen Gründen sein Amt quittieren. Seine Partei, die SP, hatte bei der letzten Gemeinderatswahl keinen weiteren Kandidaten auf der Liste und kann daher keinen bekannten Nachfolger präsentieren. Also holt man sich querbeet irgendwoher jemanden und erklärt ihn mit-hilfe Artikel und Paragrafen als Nachfolger. Uns Wähler fragen, ob uns das passt? Fehlanzeige! Schluckt und haltet das Maul. Andere Parteien hätten geeignete, bekannte Personen für dieses Amt auf den Wahllisten gehabt. 

Übrigens: Ich habe gegen den «Gewählten» überhaupt nichts, ich kenn ihn ja gar nicht. Gegen das Verfahren aber wohl. Undemokratisch! Und das in unserer Gemeinde Signau.

Christoph de Roche, Signau

 

Stellungnahme der Gemeinde Signau:

Rücktritte von Behördenmitgliedern sind immer und aus unterschiedlichen Gründen möglich. Deswegen gibt es den Paragrafen 43 im Reglement über die Urnenwahlen und -abstimmungen, der genau vorgibt, wie die Nachfolge zu regeln ist. Die Stimm-berechtigten haben dieses Reglement an der Gemeindeversammlung vom 13. Mai 2002 beschlossen, und an diese demokratisch legitimierten Vorgaben hat sich der Gemeinderat gehalten.

Uns allen wäre es lieber, Peter Stucki wäre bei bester Gesundheit und könnte sein Amt ausüben. Dass er aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme demissioniert hat, ist absolut verständlich. Der Gemeinderat bedauert Peter Stuckis Rücktritt und wünscht ihm gute und rasche Genesung.



Leserbrief zum Artikel «Wie viel sollen die Gemeinden vom Kiesabbau profitieren» in der «Wochen-Zeitung» vom 14. März. 

Man könnte meinen in den 2.20 Franken pro Kubikmeter Kies sei auch die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung inner-orts einbegriffen. So brettern die Lastwagenfahrer völlig unbekümmert über die Strasse, auf der die Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern gilt. Mit diesem Verhalten wird aber keine einzige Fahrt pro Tag mehr geleistet – es handelt sich dabei nur um eine gedankenlose Rücksichtslosigkeit. Der Gemeinde Trub ist es offenbar zu teuer, Massnahmen zu ergreifen, die nachhaltig die Einhaltung der Tempolimite sicherstellen. 

Luzia Steffen, Trub

Seit über 100 Jahren hat uns die Schweizer Waffengesetzgebung Frieden und Sicherheit gebracht. Die Demokratie und das Milizsystem gibt einem Volk die grösstmögliche Garantie, dass nicht eine politische Kraft mit einer Berufsarmee den Bürgern ihre Politik aufzwingen kann (neustes Beispiel ist Venezuela). Die Waffe in der Hand des Bürgers gibt Sicherheit und Frieden und schützt gegen flächendeckenden Terror.   

Das EU-Waffenrecht will das Volk längerfristig entwaffnen; das bringt weniger Sicherheit, im Gegenteil, die dunklen Elemente behalten ihre Waffen und fühlen sich nicht bedroht. Die Übernahme des EU-Rechtes bringt eine uferlose Verwaltung und daraus gibt es keine gewaltfreie Gesellschaft. Das Schweizervolk will kein EU-Diktat und eine Weiterführung der Zusammenarbeit bei Schengen hat für beide Seiten Vorteile. 

Hans König, Häusernmoos

Stellungnahme zum Leserbrief «Weshalb eine Öl-, statt eine Holzheizung», welcher in der Ausgabe der letzten Woche erschienen ist: 

 

Die Stiftung Lebensart realisiert eine neue Heizzentrale mit einer Grundwasserwärmepumpe, welche einen hohen Wirkungsgrad erzielt. Diese ist bezüglich Ökologie und Immissionen im Vergleich zur heutigen Holzheizung eine Verbesserung für die Umwelt. Sie entspricht zudem den verbindlichen Vorgaben und der Energiestrategie der Gemeinde Langnau und des Kantons Bern, welche vorsieht, bei entsprechendem Grundwasservorkommen dieses energetisch zu nutzen. Die Wärmeversorgung in der Grössenordnung eines Dorfes benötigt aus Sicherheitsgründen zwingend ein Zweitsystem, um die ununterbrochene Versorgung zu gewährleisten. Bereits heute setzen wir als Ersatzsystem eine Ölheizung ein und werden auch in Zukunft diese Technologie einsetzen.

Fakt ist auch, dass die bestehende Holzschnitzelheizung konzipiert und gebaut wurde, als die wärmebeziehenden Gebäude nicht annähernd so gut isoliert waren wie dies heute der Fall ist. Die neu erstellten Bewohnerhäuser in Bärau und die geplante Überbauung Bäraupark erfüllen bezüglich Wärmeverbrauch hohe Ansprüche und können in Zukunft mit niedrigen Temperaturen beheizt werden, womit hohe Temperaturen, die eine Holzschnitzelheizung erzeugt, nicht mehr benötigt werden.

Walter Grossenbacher, Stiftungsrat Stiftung LebensART
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