Anmelden

Meine Frau und ich beschlossen, nach 45 Jahren wieder einmal an den Zibelemärit zu reisen. Wir fuhren mit unserem Auto von Schangnau nach Konolfingen, um von dort mit der Bahn nach Bern zu reisen. Wir parkierten unser Auto auf dem SBB-Parkplatz und begaben uns an den Bahnschalter. Wir erklärten dem freudlichen Bahnbreamten unser Vorhaben. Dieser bemerkte offenbar sofort, dass wir nicht gewohnt sind, mit der Bahn zu reisen. Ohne dass wir ihn speziell darum bitten mussten, hat dieser Herr uns bis ins letzte Detail Hilfe geleistet. Er erklärte uns, wie viel die Parkgebühren für die vorgesehene Zeit betragen. Auch bot er uns an, Geld zu wechseln, falls wir nicht das nötige Münz dabei hätten und er drückte uns ein Blatt in die Hände, welchem zu entnehmen war, auf welchem Perron und Gleis zu welcher Zeit wir in Bern in den Zug nach Konolfingen einsteigen können. Wegen Umbauarbeiten am Bahnhof kann man den Einsteigeort nur über einen Umweg erreichen. Der Beamte sagte, er habe dort sowieso etwas zu erledigen und begleitete uns bis zum Billettentwertungsautomaten. Für solche aussergewöhnliche Hilfsbereitschaft gehört sich ein gewaltiges Dankeschön!  



Jakob und Gertrud Aegerter, Schangnau

Liebe Parlamentarier

Schon bald werden im Bundeshaus die Sitze wieder mehr oder weniger besetzt sein. Ihr könnt euch jetzt zurücklehnen und euch in den Schützengräben verschanzen. Nach vier Jahren könnt ihr uns dann mit hocherhobenem Kopf erklären, wie viele Vorlagen ihr erfolgreich verhindert habt. Leider haben wir Wähler es verpasst, die konstruktive Mitte zu stärken.

Fazit: Die Rechten haben für jede Lösung ein Problem. Dafür haben die Linken und Grünen für jedes Problem keine Lösung. Ich würde sehr gerne das Gegenteil erfahren.

Kurt Brechbühl, Langnau

Zum Artikel «Sanierungsprojekt geht bachab – vorerst»in der «Wochen-Zeitung»vom 31. Oktober.

Was nützt eine Bachverbauung, wenn danach die Pflege und Überwachung der gesetzten Bäume und Sträucher fehlt. Schon längere Zeit hängen die Sträucher im Gohlgraben mitten in das Bachbett. Bei einem grösseren Unwetter könnten die grossen Äste das mitgebrachte Geröll stauen, so dass das Wasser einen anderen Weg suchen muss. Auch die Sicherheit des Strassenverkehrs ist teilweise durch die Sträucher längs des Baches gefährdet.

Warum so viel Geld für eine Bachverbauung ausgeben? Wenn schon, dann sollte später trotzdem für die Sicherheit von Bach (Wasserlauf) und Strasse gesorgt werden.


Heidi Bracher, Gohl

Leserbrief von Hans König, Häusernmoos. 

Der Wahlgang vom 20. Oktober hat gezeigt: Wenn die ländlichen und besonders die bäuerlichen Wählerinnen und Wähler zuhause bleiben, haben die Städte und die grösseren Ortschaften das Sagen (Stadt Bern 56 Prozent, Bolligen 60 Prozent gegenüber einigen Gemeinden im Berner Jura unter 40 Prozent und zum Beispiel Oeschenbach 36 Prozent, Rohrbach 37 Prozent). Sollten für den nächsten Wahlgang (17. November) und die kommenden Abstimmungen und Wahlen dieses Fernbleiben weiterhin anhalten, so muss sich die Landwirtschaft nicht wundern, wenn ihre Entwicklung auf dem Abstellgleis verbleibt. Demnächst stehen drei Initiativen an: Massentierhaltungsinitiative; Biodiversitätsinitiative; Initiative für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz.

Der Ausgang dieser Abstimmungen hat grosse Auswirkungen auf die Zukunft der Landwirtschaft in der Schweiz. Bereits heute kommen 50 Prozent der Nahrungsmittel aus dem Ausland und dieser Anteil würde unfehlbar zunehmen. Die Landwirtschaft in der Schweiz hätte das Nachsehen. Daher muss man sich nicht wundern, wenn die Landwirtschaft zunehmend Nachfolgeprobleme hat.

12345678910 letzter
Begeistert? Erfreut? Erbost? Berührt? Teilen Sie uns Ihre Sicht der Dinge mit - in einem Leserbrief. Versehen Sie diesen mit vollem Namen und Adresse. Anonyme oder ehrverletzende Einsendungen werden nicht abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, längere Leserbriefe in gekürzter Fassung zu veröffentlichen.

Wochen-Zeitung, Leserbriefe, Postfach 739, 3550 Langnau, info@wochen-zeitung.ch
Wochen-Zeitung
Brennerstrasse 7
3550 Langnau i. E.
Tel. 034 409 40 01
Fax 034 409 40 09
info@wochen-zeitung.ch
Redaktion: 034 409 40 05
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 12:00 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr