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Leserbriefe zur letzte Woche erschienen «Auszeit» von Susanne Kühni mit dem Titel «Leben und lieben lassen»: Gleich vorweg, es geht mir nicht darum, Hass gegen Homosexuelle zu schüren. Für Christen gilt auch hier: «Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.» Frau Kühni beurteilt die Gebote in Levitikus, entgegen dem Selbstzeugnis der Bibel, als dem Zeitgeist entsprungen und fordert, entsprechend dem heutigen Zeitgeist die Trauung homosexueller Paare. Dabei unterschlägt sie, dass auch das Neue Testament praktizierte Homosexualität eindeutig als für Christen inakzeptabel, diese aber als Zeremonialgesetz frei bezeichnet (Römer 10,4 und Galaterbrief). Paulus schreibt einer Christengemeinde, wo manches im Argen lag: Täuscht euch nicht – Menschen, die vor der Ehe Geschlechtsverkehr haben, Götzen anbeten, die nach der Ehe mit einem anderen als ihrem eigenen Ehepartner Geschlechtsverkehr haben, die aktiv oder passiv an homosexuellen Handlungen teilnehmen, die stehlen, die habgiereig sind, die sich betrinken, die andere Menschen mit Schmähreden angreifen, die rauben – keiner von ihnen wird am Reich Gottes teilhaben
(1. Kor. 6,9b – 10 Übersetzung David H. Stern).



Peter Jordi, Zäziwil

Zur Abstimmung über den Kredit für die Sanierung und den Ausbau der Schulanlage in Rüegsauschachen.

Den ganzen Pro- und Kontra-Hickhack mit verhärteten Fronten um Zahlen möchte ich nicht mitmachen. Es gibt aber noch andere Sichtweisen.

Wir haben unsere Gemeinderäte gewählt und ihnen damit unser Vertrauen gegeben. Sie haben ihre Arbeit gemacht und ein gutes Projekt präsentiert. Lassen wir sie nicht hängen.

In letzter Zeit wird wieder vermehrt über den Generationenvertrag diskutiert. Die Schüler von heute und morgen werden durch uns stark belastet werden. Alle sind darauf angewiesen, dass sie mit einer neuzeitlichen Schulbildung eine gute Basis aufbauen können. Unser höchstes Kapital sind doch unsere Kinder, investieren wir in sie. Ich denke auch an die Vertragsgemeinden ringsum; wie lange halten sie diese Hinhaltetaktik aus? Stehen wir zu unserer Gemeinde und zu unserer Zukunft und stimmen im November dem Kredit für unsere Schulanlage zu. Wir schaffen das.


Walter Aeschlimann, Rüegsau

Replik auf Leserbrief «Jetzt ist Klartext gefragt» in der «Wochen-Zeitung» vom 3. Oktober 2019.

Wir gehen mit dem Leserbriefschreiber einig, dass Fakten gefragt sind. Die haltlosen Unterstellungen, wie sie vom Leserbriefschreiber Reinhard aufgetischt werden, sind jedoch völlig fehl am Platz. Denn Fakt ist, dass wir uns vom Nein-Komitee immer für eine massvolle Sanierung und Erweiterung der Schulanlagen ausgesprochen haben; beispielsweise in unserem Flugblatt zur ersten Kreditvorlage. Ein Blick in die Rechnung und den Finanzplan der Gemeinde Rüegsau zeigt, dass Fakt ist, dass inskünftig für die ordentlichen und zusätzlichen Abschreibungen rund 1,2 Millionen Franken aufgewendet werden müssen. Dies entspricht drei Steuerzehnteln. Der Verweis auf diese Tatsachen hat mit Angstmacherei nichts zu tun.

Fakt ist im Weiteren, dass mit dem überteuerten Projekt das Schuldenwachstum zu einer pro Kopfverschuldung von über 5000 Franken führt, womit die Gemeinde Rüegsau zu den höchstverschuldeten Gemeinden im Kanton Bern zählen wird.

Fakt ist letztlich auch, dass die sogenannten Altherren zusammen mit ihren damaligen Kolleginnen und Kollegen mit einem durchdachten Schulstandortkonzept den Erhalt des Schulhauses
Rüegsbach ermöglicht haben.
Die Sanierung dieses Schulhauses unter Federführung eines ortsansässigen Architekten anstelle eines Neubaus auf Land des Lesebriefschreibers wurde denn auch klar befürwortet. 

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Peter Dubach, Ernst Marti, Rüegsauschachen
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Zum Artikel «Die neuen Pläne gefallen, die Schulcontainer weniger» in der «Wochen-Zeitung» vom 19. September.

Ich werde den Verdacht nicht los, dass das Nein-Komitee, das schon die erste Vorlage zur Schulhauserneuerung in Rüegsauschachen bekämpft und zum Scheitern gebracht hat, gar keine zeitgemässe und zweckmässige Schulanlage will. Vielmehr will es wohl dem jungen Gemeinderat zeigen, dass ohne den Segen der Altherren hier nichts realisiert werden kann. Somit zerzaust es nun auch das neu vorgestellte Projekt und versucht, die Bevölkerung mit fadenscheinigen Argumenten zu verunsichern. Meine Empfehlung ist es, statt weiterhin und noch auf unabsehbare Zeit Geld zu vernichten für Provisorien und weitere kostspielige Planungen, bei der Abstimmung am 24. November Klartext zu sprechen und dem vorliegendenProjekt zuzustimmen. Gerne rufe ich, als Beispiel, die vor Jahren ebenso bekämpfte Schulhaussanierung in Rüegsbach in Erinnerung. Hätte sich damals das Stimmvolk nicht zum nachhaltigen, wenn im Moment auch teureren Projekt des Gemeinderates bekannt, gäbe es heute in Rüegsbach statt des zweckmässigen, bestens ins Dorfbild passenden Schulhauses, lediglich eine Baracke hinter der Turnhalle, für die erst noch zusätzliches Land hätte beansprucht werden müssen.


Peter Reinhard-Stalder, Rüegsbach
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