Escholzmatt: Der Jodlerklub Escholzmatt begeisterte an zwei Konzertabenden mit abwechslungsreichen Stücken. Zwei Gastklubs bereicherten das farbige Programm.
Der Jodlerklub Escholzmatt präsentierte dem Publikum im Mehrzweckraum Pfarrmatte mit den Gästen Jodlerchörli Daheim Hüswil (Mittwoch) und Jodlerklub Gäu Egerkingen (Samstag) eine Vielfalt zeitgenössischer Jodelliteratur. 13 Werke von 12 Komponisten standen auf dem Programm – eine Mischung aus bekannten Ohrwürmern und anspruchsvollen Stücken, die von den Sängerinnen und Sängern mit Bravour gemeistert wurden. Den Auftakt bildete der Begrüssungsjutz von André von Moos «Ds Nydlezältli», gefolgt von Bruno Mathys´ «Äti sing mit mir». Besonders gefühlvoll erklang Peter Künzis «Zäme ungerwägs», das Wettlied des Jodlerfests in Menznau, dessen feine Nuancen die Handschrift von Dirigentin Heidi Hofstetter trugen. Adolf Stählis «Gschänkte Tag» und Michi Wallimanns inniges «Buebetraim» setzten weitere Glanzpunkte. Für frische Akzente sorgte die Rusch-Büeblä-Version von «Meitli, tanz mit mir», arrangiert von Silvia Bieri. Als Zugabe erklang Alfons Guglers «Es treichelet heizue».
Klubeigene Jodelduette
Der Gastklub am ersten Abend, das Jodlerchörli Daheim Hüswil, überzeugte mit Eigenkompositionen ihres Dirigenten Josef Dubach. Am zweiten Konzertabend beeindruckte der Jodlerklub Gäu Egerkingen unter der Leitung von Hansruedi Zihlmann mit gefälligen Kompositionen. Besonders wirkungsvoll waren die klubeigenen Jodelduette. Heidi Hofstetter und Armin Bieri liessen Jürg Röthlisbergers «Wulche» sanft durch den Raum schweben, während Monika und Reto Stalder mit Willi Valottis »Di heiterblaue Auge» glänzten. Ein Höhepunkt war das Generationen-Chörli, bei dem vier Väter mit ihren Kindern Ursula Mings «Das git mir Muet» sangen.