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Im Stil von Johann Sebastian Bach

Langnau/Sumiswald: Geleitet von Stephanie Reist und Ewald Lucas sangen die Kirchenchöre Langnau und Sumiswald mit einem exquisiten Instrumentalensemble vor grossem Publikum.

Vier Kantaten gestalteten die beiden Kirchenchöre. Zwei davon stammten aus der Feder des jungen Felix Mendelssohn, der die Choräle, Arien und Fugen im Stil seines grossen Vorbilds Johann Sebastian Bach schrieb. Mutig stürzten sich die Chorsängerinnen und Chorsänger in die erste Fuge «Aus tiefer Not schrei ich zu dir», um in der nächsten polyphonen Passage der Kantate «Wer nur den lieben Gott lässt walten» regelrecht zu glänzen. Auch die beiden Kantaten «Herr Gott Zebaoth» und «Ist Gott für mich» von Gottfried August Homilius, der eine Generation später als Bach lebte, trug der Chor sicher und mit grosser Freude vor. Der effektvollen Musik steuerte die Sopranistin Sara Jäggi mit ihren Koloraturen zusätzlichen Glanz bei. Die beiden Leiter Ewald Lucas und Stephanie Reist, die sich beim Diri­gieren ablösten, haben nicht nur ihre Chöre gut vorbereitet, sondern auch eine gelungene Werkauswahl getroffen. Nach jeder Kantate erklang nämlich ein musikalisches Intermezzo. Gespielt wurde die Orchestersuite Nr. 1 von Johann Sebastian Bach, bestehend aus einer prachtvollen Ouvertüre und einer Reihe Tanzsätze.


Brillierendes Ensemble

Die Instrumentalisten, darunter auffällig viele junge, erfüllten ihre Doppelaufgabe mit Bravour. In den Kantaten steuerten sie, mit Konzertmeisterin Franziska Grütter, zahlreiche Glanzpunkte bei. Einfühlsam begleiteten sie Chor und Solistin (Annette Unternährer-Gfeller, Orgel und Cembalo). Und in der Orchestersuite brillierten die Streicherinnen, Bläser (zwei Oboen, ein Fagott) und der Basso continuo gemeinsam. Das Ensemble der «Camerata Mobile» führte zusammen mit dem Chor einem zahlreich erschienen Publikum vor Ohren, wie einzigartig die Musik von Johann Sebastian Bach ist.

13.11.2025 :: Bettina Haldemann-Bürgi (bhl)