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Anlaufstelle bleibt ohne Unterstützung

Kanton Bern:

Der Regierungsrat hat die Petition «Erhalt Appelle - Offener Brief medizinischer Fachpersonen» zur Kenntnis genommen. Die Petition fordert, dass die von Fachpersonen betriebene Telefonberatung Appelle weiterhin als Anlaufstelle für Betroffene häuslicher Gewalt vom Kanton finanziert wird. Damit verbunden fordern die Petitionärinnen und Petitionäre eine konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention. Diese sieht im Bereich des Opferschutzes den Zugang von Betroffenen zu spezialisierten Beratungsstellen und Hotlines vor. Der Regierungsrat betont in seiner Antwort, dass durch die neu vereinbarte Kooperation mit dem Verband Dargebotene Hand und der Stiftung Opferhilfe Bern ein gut auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnittenes Angebot gewählt worden sei. Die freiwilligen Mitarbeitenden würden «sorgfältig rekrutiert und aus­gebildet», damit «eine hohe Qualität der Beratungen» weiterhin gesichert bleibe. Der Grosse Rat habe diesen Weg bestätigt.

02.04.2026 :: pd