Rund zwei Drittel sind zufrieden

Grosshöchstetten: Die Resultate der öffentlichen Mitwirkung zum Bahnhofareal liegen vor. Die 46 Rückmeldungen sind mehrheitlich positiv. Für einige Anliegen sind Kanton und BLS zuständig.

Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung zur Entwicklung des Bahnhofareals in Grosshöchstetten gingen
insgesamt 46 Rückmeldungen ein. Die geplante Aufwertung des Areals werde mehrheitlich positiv beurteilt, schreibt der Gemeinderat. Gewünscht seien zusätzliche Sitzgelegenheiten, ökologische Massnahmen, Verpflegungsangebote sowie überdachte und gut beleuchtete Wartebereiche. Auch hindernisfreie Zugänge und gedeckte Veloabstellplätze stossen gemäss Mitteilung auf Zustimmung. Rund zwei Drittel der Teilnehmenden sähen ihre Erwartungen erfüllt.

Als wichtige Anliegen wurden zudem eine sichere Verkehrsführung, Temporeduktionen sowie eine bessere Abstimmung mit der Kantonsstrasse genannt, speziell wegen des Bahnübergangs. Ebenso wurden Verbesserungen bei Fahrplan und Anschlüssen angeregt. Diese Themen lägen in der Zuständigkeit von Kanton und BLS und seien weitergeleitet worden, schreibt der Gemeinderat.

Kontrovers beurteilt wurden das Shared-Mobility-Angebot, die Verlagerung der Parkplätze sowie der geplante Schräglift. Einzelne Personen hinterfragen gemäss Mitteilung zudem grundsätzlich den Bedarf und die Kosten der Umgestaltung.


Zielbild wird mehrheitlich unterstützt

Das übergeordnete Zielbild für die zweite, spätere Etappe 2035+ werde von rund 70 Prozent der Teilnehmenden unterstützt, steht in der Mitteilung. Positiv bewertet würden der Zugang von der Niesenstrasse und eine mögliche Unterführung, wobei auch hier Kosten und Umsetzbarkeit teilweise kritisch gesehen werden.

Bis Mitte 2026 erfolgt nun die Erarbeitung des Vorprojekts. Die Eingaben aus der Mitwirkung werden im Rahmen der Vorprojektbearbeitung geprüft, wie der Gemeinderat Grosshöchstetten mitteilt.

02.04.2026 :: pd