Die Musik erzählte Geschichten

Grosshöchstetten: Die Musik-gesellschaft fand für ihr Konzert zum Frühling unter dem Titel «Wo Noten Geschichten erzählen» bekannte Melodien und «vergessene» Kompositionen.

Unter der Leitung von Matthias Leuthold, der für die Dirigentin Nadia Bracher einsprang, boten die Musi­kerinnen und Musiker ein abwechslungsreiches Frühlingskonzert. Sowohl bei den modernen, wie auch bei den «vergessenen» Werken aus dem Archiv bewies die Musikgesellschaft Grosshöchstetten grosses Engagement und Spielfreude. So wurde der Titel des Konzerts, «Wo Noten Geschichten erzählen», umgesetzt. Aus den Noten entstanden Geschichten, welche es dem Publikum erlaubten, eigene Interpretationen dazu vorzunehmen.


Von Colonel Bogey bis Polo Hofer

Das Repertoire liess sich sehen, beziehungsweise hören:  Bekannt waren die Märsche «Queen City», eine Hommage an Cincinnati in Ohio, und «Colonel Bogey March» aus dem Film «Die Brücke am Kwai», dessen Melodie man auch von «Fräulein, händ sie mis Hündli gseh» kennt. Auch «The Glory of Love», original von Bette Midler und arrangiert für Blasorchester von Johan de Meij, und schliesslich «The Best of Polo Hofer» weckten Geschichten zum Leben. Die klangvolle Interpretation der Musikgesellschaft bewog die Zuhörenden zum Mitsummen und sie sparten nicht mit Applaus.

Eher unbekannt, aber ebenso inspirierend, waren «Mazury Rhapsody», «Music», «Pavane in Blue», «Lebensfreude pur», «Edelweiss und Enzian», «North and South» und das «Medley from Lilo & Stitch».

Nach dem offiziellen Programm war es klar, dass es Zugaben geben musste. Die Musikgesellschaft glänzte auch hier mit subtilem Spiel. Mit einem japanischen Werk mit Kinderliedern und «Time to say Goodbye» von Andrea Boccelli beschloss sie ihr Konzert.

02.04.2026 :: Jürg Streit (jsg)