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Debora Egli übt täglich auf dem Xylophon und dem Schlagzeug
Für ihre ausgezeichnete Leistung wurde Debora Egli am Ostschweizer Solisten und Ensemble Wettbewerb in der Kategorie Xylophon 1 mit dem ersten Platz belohnt. 
Zum ersten Mal nahm Debora Egli aus Dieboldswil in Eggiwil an diesem Wettbewerb in Sirnach teil, bei dem sich rund 900 vorwiegend junge Musikantinnen und Musikanten massen. Mit dem zugeteilten Stück «The Piping Tim of Galway», welches von Willi Forster für Xylophon gesetzt wurde, gelang es der Eggiwilerin, die Jury zu überzeugen. Für ihren Vortrag erhielt sie 184 von möglichen 200 Punkten. Damit erreichte sie in der Kategorie Xylophon 1 Jahrgang 2004 des Solo-Wettbewerbs U16 den ersten Platz. «Es war für mich ein unvergessliches Erlebnis, mein Können vor einer Fachjury und den vielen weiteren Zuhörenden unter Beweis zu stellen», hält die Jugendliche rückblickend fest.
Am Anfang stand ein Schlagzeug
Bereits mit fünf Jahren teilte die jüngste von vier Schwestern ihren Eltern mit, dass sie den Schlagzeugunterricht besuchen möchte. Da alle Schwestern ein Musikinstrument spielen, wurde auch ihr dieser Wunsch ermöglicht und sie durfte beim Musiklehrer David Jutzi den Unterricht aufnehmen. «Er konnte mir richtiggehend die Freude für das Schlagzeug vermitteln», erzählt die 13-Jährige. Auch heute noch steht neben dem Xylophon ein Schlagzeug in ihrem Zimmer. «Ich übe täglich auf dem Xylophon oder dem Schlagzeug», sagt Debora Egli. Bei Bedarf spielt sie auch in der Musikgesellschaft Eggiwil eines dieser Instrumente.

Rhythmus und Melodien

Vor drei Jahren wechselte Debora Egli, die zurzeit die 7. Klasse in der Sekundarschule Signau besucht, zu Simon Forster, Lehrer an der Musikschule Langnau. «Ich begann, mich immer mehr für Perkussion zu interessieren, denn die ist sehr vielseitig und abwechslungsreich», schwärmt Debora Egli. Sie erklärt, dass dies der Oberbegriff für das Spiel aller Musikinstrumente aus dem Bereich der Schlag- und Effektinstrumente sei. Die meisten dienten dazu, einen Rhythmus zu erzeugen. Mit dem Xylophon, Marimbophon, Glockenspiel und Vibraphon sei man aber auch in der Lage, Melodien und Harmonien zu spielen. «Gerade das Erzeugen der unterschiedlichsten Geräusche, Töne und Klänge ist für mich immer wieder faszinierend.»

Musikerin als Berufswunsch

Ihre berufliche Laufbahn steht noch offen, aber ihre Aussage, «Berufsmusikerin wäre schon cool», zeigt, wie viel Freude das Musikmachen der jungen Frau bereitet. Vorerst aber ist es das Ziel der begabten Musikantin, ins Oberemmentaler Percussions Ensemble aufgenommen zu werden. Dort wird den Schülerinnen und Schülern der Musikschule Langnau die Gelegenheit geboten, das im individuellen Üben und im Unterricht Erlernte im gemeinsamen Musizieren anzuwenden und weiterzuentwickeln. 
09.02.2017 :: Christine Mader
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