Trubschachen: Nächste Woche beginnen die Bauarbeiten für das neue Wasserreservoir im
Gebiet Blapbachbergli. Dieses wird doppelt so gross wie das bestehende Reservoir.
Die Baubewilligung sei eingetroffen und nächste Woche würden die Bauarbeiten beginnen, berichtet Trubschachens Gemeindeschreiberin Heidi Stalder. Zuerst werden die Leitungen für das neue Reservoir verlegt, das beim Heimwesen Blapbachbergli, südlich des Dorfes, erstellt wird. Dieser Standort liege auf der idealen Höhe, erklärt Stalder. Das Wasser fliesse, ohne gepumpt werden zu müssen, ins Reservoir und im Dorf unten treffe das Wasser im gewünschten Druck ein. Das Wasser stammt aus der Quelle Rothenfluh. Von dort fliesst es dem Chrümpelgraben entlang talwärts. Bis Hinter Graben kann die bestehende Leitung weiterhin genutzt werden. Von da an wird eine neue, 225 Meter lange Zuleitung in westlicher Richtung gebaut. Weil diese tief durch den dortigen «Hoger» führt, werde sie im Spühlbohrverfahren ausgeführt. Die 450 Meter messende Leitung vom Reservoir talwärts wird hingegen im offenen Grabenverfahren gebaut. Im Tal, bei der Strassenabzweigung Richtung Grabenmatt, wird die neue Leitung an das bestehende Netz angeschlossen.
Mehr Reserven, besserer Löschschutz
Mit den Bauarbeiten des eigentlichen Reservoirs werde, abgesehen des Abhumusierens, im Frühling 2027 begonnen, sagt Heidi Stalder. Mit einem Fassungsvermögen von 600 Kubikmetern wird dieses doppelt so gross wie das bestehende. Damit erfülle Trubschachen auch Auflagen seitens des Kantons. Dank des grösseren Reservoirs könne auch der Löschschutz für die Firma Kambly erfüllt werden. Zudem werde unweit des Reservoirs, beim Heimwesen Tschäni, ein Hydrant gebaut, um den Löschschutz im dortigen Gebiet zu verbessern.
Die Gemeinde nutzt aktuell grösstenteils das Wasser aus Rothenfluh und ergänzend jenes der Wasserversorgung Langnau, das in Grauenstein gefasst wird. Das Bauprogramm sieht vor, dass das Reservoir im Frühling 2028 fertig sein soll. Die Gemeindeversammlung hatte für das Vorhaben im Dezember 2024 einen Kredit von 2,8 Millionen Franken bewilligt.