Mina Hirsbrunner lief gleich zweimal die U18-EM-Limite. / Bild: Renate Leuenberer
Leichtathletik: In Langnau fanden am Wochenende zwei grosse Anlässe statt - das Hürdenmeeting und «Die schnällschte Ämmitaler». Mina Hirsbrunner schaffte die EM-Limite.
Über 100 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz nutzten am Samstag die Startgelegenheit am Langnauer Hürdenmeeting als idealen Saisoneinstieg im Hürdensprint. Besonders stark präsentierten sich bei strahlendem Sonnenschein die Lokalmatadorinnen. Mina Hirsbrunner (SK Langnau) nutzte den Heimvorteil optimal und unterbot mit 13.66 Sekunden im Vorlauf sowie 13.73 Sekunden im Final souverän die U18-EM-Limite von 14.05 Sekunden über 100m Hürden (76cm). Ihre gleichaltrige Klubkollegin Alisha Schafroth deutete mit 14.30 Sekunden ebenfalls Limitenambitionen an. Auch Hanna Hirsbrunner gelang ein überzeugender Auftakt: Die 400m-Hürden-Spezialistin startete mit einer neuen Bestmarke über 100m Hürden (84cm) von 14.68 Sekunden stark in die Saison. Den Tagessieg bei den Männern sicherte sich Nick Rüegg (Amriswil Athletics) in 14.43 Sekunden (Final: 14.51).
Jana Kohler und Noah Kingsley siegen
Fast 300 Kinder standen dann am Sonntag beim «Die schnällschte Ämmitaler» auf der Langnauer Sportanlage Höheweg am Start und kämpften um die begehrten Startplätze für die Regionalfinals Visana Sprint am 22. August in Interlaken sowie Mille Gruyère über 600/1000Meter am Freitag, 26. Juni, in Langnau. Zur schnellsten «Ämmitalerin» wurde Jana Kohler (LC Kirchberg) gekürt. Sie sprintete die 80Meter in starken 10.88Sekunden. Ihr männliches Pendant war Klubkollege Noah Kingsley, der in 9.63Sekunden überzeugte. Über 1000Meter lief Nadine Brechbühl (Ski Emmental) in 3:22.48Minuten die Tagesbestzeit bei den Mädchen, während Lenny Hug vom TV Lützelflüh Athletics mit 2:65.55Minuten der schnellste Junge war. Die vier Erstklassierten pro Jahrgang im Visana-Sprint sowie die drei Ersten über 1000 Meter qualifizieren sich für das jeweilige Regionalfinal des Kantons Bern.