Ein Jutz über die Chlosteralp

Arni: Der Jodlerklub Biglen hatte zum Jahreskonzert und Theater ins «Rössli», Arnisäge, eingeladen. Neben stimmigen Jodelliedern begeisterte auch das Theater das Publikum.

Auch dieses Jahr hatte die Dirigentin Isabelle Hofer wiederum ein interessantes Liederprogramm zusammengestellt. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Lied «Lueget, loset, gniesset» von Marie-Theres von Gunten. Es folgte «Läbesfreid» von Edi Gasser, bevor es zum eigentlichen Höhepunkt des Konzerts kam, dem «Chlosteralp-Jutz». Bei diesem Jutz handelte es sich um eine Erstaufführung, der von Christine Hungerbühler vom Jodlerklub Biglen komponiert wurde. Bei einem Spaziergang hätte sie die kleine Chlosteralp, in der Nähe von Krauchthal, entdeckt und der Ort habe sie in den Bann gezogen. Mit tosendem Applaus dankte ihr das Publikum. Das Konzert wurde mit «Was i gspüre» von Ueli Moor, dem bekannten «Bärglerfründe» von Adolf Stähli und «Wach uf und sing!» von Paul Müller-Egger abgeschlossen. Es ist unglaublich, welche Klangfülle und Begeisterung die Jodlerinnen und Jodler zum Ausdruck brachten.


«Chrischte s Gheimnis»

Nach einem verheerenden Brand vor Jahren hat Paul Schmid seine Sägerei mit viel Arbeitseinsatz und der Mithilfe seines treuen Mitarbeiters Chrischte wieder aufgebaut. Sein leichtsinniger Bruder wurde der Brandstiftung bezichtigt und um dem Gefängnis zu entgehen, ist er ge­flüchtet. Seine Tochter Vreni erledigt ihm seine Büroarbeiten und hilft im Haushalt mit, bei dem neben der betagten Mutter auch die etwas schrullige Käthi arbeitet. Alles könnte gut gehen, wenn nicht plötzlich dunkle Wolken aufziehen würden. Was wohl die unbekannte Dame und der mysteriöse Landstreicher damit zu tun haben und was will der Holzhändler aus dem Tessin wirklich? Mädi, die Dorfzeitung, hätte alles gewusst, hätte man nur auf sie gehört. So ist man bis zum Schluss gespannt, welches Geheimnis Chrischte seit Jahren mit sich herum trägt. Die Schauspieler unter der Regie von Daniel Berger wurde mit viel Applaus für ihre Arbeit entschädigt.

20.03.2025 :: Markus Wehner (wmb)