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SCL Tigers in Zahlen

SCL Tigers in Zahlen
Die SCL Tigers sind daheim eine Wand: In der Serie gegen Lausanne verloren sie nur eines von neun Dritteln. / Bild: Peter Eggimann (ped)

112 Playoff-Viertelfinals sind seit der Einführung der Best-of-7-Serien 1992/93 ausgetragen worden. Aber erst sieben Mal ist es einem Achtplazierten gelungen, den Ersten der Qualifikation in einem Viertelfinal über sieben Spiele herauszufordern: Rapperswil (1998, 2003) und Biel (2013, 2015) je zweimal, den ZSC Lions (2007) und Lausanne (2014) je einmal – und nun, als erst fünftem Klub, den SCL Tigers gegen Lausanne. Eine Riesenüberraschung ist allerdings in all den Serien stets ausgeblieben. In allen sieben Best-of-7-Viertelfinals zwischen der 1 und der 8 entschied schliesslich der Heimvorteil zugunsten des Favoriten.


21 mal hat Lausanne in den 26 Heimspielen der Qualifikation drei, zwei oder mindestens einen Punkt gewonnen. Hinzu kommen jetzt die vier Playoff-Viertelfinalsiege gegen die SCL Tigers, die ihrerseits alle drei Spiele vor eigenem Anhang gewannen. Der Heimvorteil kommt in dieser Serie noch in drei weiteren Werten zum Ausdruck. Erstens: die Langnauer verloren in der Emmental Versicherung Arena gegen Lausanne nur eines von neun Dritteln, auswärts aber konnten sie nur eines von zwölf für sich entscheiden. Zweitens: zuhause befanden sie sich nie in Rückstand. Aber in den vier Auswärtsspielen lagen sie nur ein einziges Mal in Führung. Das war im fünften Spiel für 47 Sekunden nach dem frühen 1:0 durch Riikola. Drittens – wer in den sieben Spielen nach vierzig Minuten in Führung lag, gewann immer.


94,9 Prozent betrug die Abwehrquote von SCL Tigers-Torhüter Stéphane Charlin nach den ersten vierzig Minuten des siebten Playoff-Viertelfinals in Lausanne. Zwischenstand nur 1:2 und dies bei einem Schussverhältnis von 4:39. Keine Frage – es war ausschliesslich das Verdienst des 24-jährigen Torhüters, dass die Emmentaler nach den beiden ersten Spielabschnitten noch immer eine Chance auf einen Sieg hatten. Mit noch mehr Schüssen in den ersten vierzig Minuten «eingedeckt» wurde Charlin in seinen drei Saisons bei den Langnauern nur einmal: Am 4. Februar 2023 bei der 3:6-Niederlage in Davos als er sich bis zur zweiten Pause bei 44 Schüssen der Bündner fünfmal geschlagen geben musste. Abwehrquote 88,6 – kein Vergleich zu den in Lausanne erzielten 94,9 Prozent.

27.03.2025 :: Werner Haller (whz)