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Fleissig trainieren und aufsteigen
Inea Strahm aus Wasen spielt mit Begeisterung Tischtennis. Begonnen hat alles in der Badi Lützelflüh, heute trainiert sie zweimal pro Woche im Klub in Burgdorf.

Angefangen hat die Leidenschaft für den Tischtennissport bei Inea Strahm (14 Jahre) schon früh. Mutter Erika Strahm spielte ab und zu mit ihren Kindern im Freibad Lützelflüh das schnelle Ballspiel. Schliesslich hatte Inea so viel Spass, dass sie ihr Hobby unbedingt in einem Klub ausüben wollte. Zuerst spielte sie ein Jahr lang im Tischtennis-Club Wynigen, jedoch unlizenziert, seit 2018 ist sie mit Lizenz beim Tischtennis-Club Burgdorf. Mit der Lizenz standen auch den Meisterschaften nichts mehr im Weg. Zusammen mit ihrer Mutter Erika Strahm spielte sie in der 1. Liga der Damen. Nächste Saison hat Inea Strahm im Sinn, ihre Priorität in die Nachwuchs-Meisterschaften zu setzten. Sie hat dabei klare Ziele: «Ich will aufsteigen, eine bessere Klassifizierung erreichen und mehr ELO-Punkte holen.» Ihr Wunsch ist es, irgendwann in der Nati zu spielen, aber bis dahin ist es noch ein langer Weg. Vorerst konzentriert sie sich auf die regionalen Turniere des Mittelländischen Tischtennisverbands. «Brügg bei Biel war bis jetzt der am weitesten entfernte Austragungsort», erzählt die Schülerin. 

Training auch mit den Erwachsenen

Ihr bisher grösster Erfolg, ist der Sieg über eine höher klassifizierte Spielerin (D4). Inea Strahm selber hat die Klassifizierung D1. Dafür trainiert sie zweimal in der Woche in Burgdorf. Nach dem Training für die Jugendlichen hat sie die Möglichkeit, mit den Erwachsenen zu üben. Dies, weil ihre Mutter im selben Klub spielt und der Weg von Burgdorf nach Wasen zu weit ist, um zwischen den Trainings nach Hause zu fahren. Im Training wird fleissig geübt, an der Technik gefeilt und kleine «Mätschli» gegeneinander ausgetragen. 

Zusammen spielen oder allein

Am Tischtennisspiel gefällt Inea Strahm, dass sie für sich privat, aber auch im Klub trainieren kann. «Auch ist es möglich, Einzel zu spielen oder ein Doppel zu machen», nennt die 14-Jährige einen weiteren Vorteil. Sich mit anderen zu messen und die Fortschritte zu sehen, sei motivierend. Schön findet sie zudem, dass im Klub nicht nur Tischtennis gespielt wird, sondern auch andere Anlässe stattfinden wie zum Beispiel einmal im Jahr ein Skiwochenende. «Der Zusammenhalt ist uns wichtig und wir freuen uns, wenn neue Leute kommen», sagt Inea Strahm. 

Mit dem Übertritt ins achte Schuljahr kommen neue Herausforderungen auf sie zu. «Wegen des Stundenplans wird es besonders am Montag schwierig, das Training zu besuchen, da dies schon sehr früh beginnt.» Auch wenn es komplizierter wird, alles zu organisieren, will Inea Strahm weiterhin am Ball bleiben.

29.05.2019 :: Stefanie Siegenthaler

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